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Gundelfingen

12.11.2018

Ist eine Sammlerbörse nur etwas für Männer?

Ein Mekka für Sammler von Münzen, Briefmarken, Ansichtskarten und alles Mögliche auf Papier ist die Sammlerbörse Gundelfingen.
Bild: Horst von Weitershausen

Die Veranstaltung der Briefmarkenfreunde Gundelfingen ist ein Mekka für Fans von Münzen, Briefmarken und vielem mehr.

Bereits zum 26. Mal haben die Briefmarkenfreunde Gundelfingen am Sonntag die Sammlerbörse in der Gärtnerstadt veranstaltet. Nicht wie gewohnt in der Brenzhalle, sondern wegen der Hallensanierung in der angrenzenden Peter-Schweizer-Grundschule. 26 Aussteller breiteten dabei ihre Schätze aus – darunter Münzen und Medaillen, Orden und Ehrenzeichen, Urkunden, Karten, Zeitdokumente, alte Bücher und Fotografien mit Autogrammen vergangener Filmschönheiten, ehemaliger Sportgrößen oder Politikern.

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Sammlerbörse: Den Großteil machen Ansichtskarten aus

Darüber hinaus wird alles Mögliche aus Papier, wie beispielsweise Aktien, Bierdeckel, Briefe, Bücher, Geldscheine, Heiligenbildchen, Heimatbelege, Notgeld, Reklamemarken, Rechnungen, Spielkarten, Sterbebilder, Wertpapiere, Zigarettenbilder, angeboten. Eher in der Minderheit sind die Briefmarken, das Gros der ausgestellten Stücke machten Ansichtskarten aus.

Auffällig war, dass unter den Ausstellern und den rund 200 Besuchern in der Mehrheit Männer von der Sammlerleidenschaft befallen waren. „Männer machen tatsächlich rund 70 bis 80 Prozent unserer Sammlerklientel aus“, sagt Hans Scherm, Vorsitzender der Briefmarkenfreunde Gundelfingen, die bereits seit dem Jahr 2006 jeweils im Frühjahr und im Herbst die beliebten Sammlerbörsen in der Gärtnerstadt organisieren.

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Seit Jahren mit dabei in Gundelfingen ist Johann Kostelnik aus Heidenheim. Er selbst sammle schon seit rund 70 Jahren Briefmarken, wobei er als Spezialgebiet die USA angibt. In Gundelfingen bietet er Marken aus China, der ehemaligen DDR und dem Deutschen Reich zum Tausch oder Verkauf an.

Interesse an Briefmarken bereits mit sieben Jahren

Auf die Frage, wie denn die Sammelleidenschaft begonnen habe, antwortet Hans Scherm, dass bereits mit sieben Jahren sein Interesse an Briefmarken geweckt worden sei. Irgendwann habe er sich dann auf Marken spezialisiert, die alle mit Stempeln aus dem Landkreis Dillingen versehen sind.

Doch sammle er auch alte Ansichtskarten und Lithografien aus dem Landkreis, von denen er eine Auswahl, in der Regel Duplikate, bei der Sammelbörse zum Tausch oder Kauf anbiete.

Lesen Sie auch: Eignen sich Briefmarken als Geldanlage?

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