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Landkreis Dillingen
08.09.2021

Immer mehr Beschwerden: Diese Corona-Regeln gelten im Kreis Dillingen

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Foto: Annette Zoepf

Das Landratsamt Dillingen mahnt dringend zur Einhaltung der 3-G-Regelung. Das gilt es im Landkreis Dillingen zu beachten.

Angesichts von verschiedenen Hinweise und Beschwerden, wonach in einigen gewerblichen und privaten Lebensbereichen, wie etwa bei Freizeiteinrichtungen oder bei der Gastronomie, die Umsetzung der 3-G-Regel nicht konsequent und flächendeckend erfolgt, weist das Landratsamt nochmals auf die einschlägigen Regelungen hin. So steht es in einer Pressemitteilung, die das Landratsamt am Mittwochmittag veröffentlicht.

Die Regeln bei Kindergeburtstag


Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Dillingen bereits seit Mitte August über dem Wert von 35 liegt, darf seit dem Inkrafttreten der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am Donnerstag, 2. September, der Zugang zu geschlossenen Räumen nur geimpften, genesenen oder getesteten Personen gestattet werden. Getesteten Personen stehen dabei gleich:

· Kinder bis zum sechsten Geburtstag

· Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen

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· noch nicht eingeschulte Kinder.

Unterschiede im geschlossenen Raum

Die 3-G-Regel gilt im geschlossenen Raum für

· öffentliche und private Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten (dies sind z.B. auch Vereinsheime, Sporthallen, gastronomische Säle usw.)

· Sportstätten, die praktische Sportausbildung und Fitnessstudios

· den Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen

· Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen

· die Gastronomie, das Beherbergungswesen

· Hochschulen, Tagungen, Kongressen, Bibliotheken und Archive

· für außerschulischen Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung

· zoologische und botanische Gärten, Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen

· den touristischen Bahn- und Reisebusverkehr

· Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind

Bis zu 5000 Euro Strafe

Entsprechend den Regelungen der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die jeweiligen Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise verpflichtet. Dazu gehört zwangsläufig, sich neben dem eigentlichen 3-G-Nachweis erforderlichenfalls auch über die Identität der jeweiligen Person zu vergewissern (zum Beispiel: über den Personalausweis). Um der 3-G-Regel Nachdruck zu verleihen, sieht der aktualisierte Bußgeldkatalog des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bei einschlägigen Verstößen für die einzelnen Kunden/Besucher einen Regelsatz von je 250 Euro und für die jeweiligen privaten oder gewerblichen Veranstalter einen Regelsatz von 5.000 Euro vor, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Aufgrund von Nachfragen und Unsicherheiten zu den Regelungen bei der Freigastronomie, wie Biergärten usw., wird darauf hingewiesen, dass die 3-G-Regel hier zwar nicht gilt, jedoch Maskenpflicht (medizinische Gesichtsmaske) besteht, wenn zur Toilette oder zum Bezahlvorgang das Gebäudeinnere aufgesucht wird. Von der Maskenpflicht insoweit befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die über ein entsprechendes Attest verfügen.


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