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Zöschingen

17.12.2016

Natursee, Friedhof und Radweg

Am Natursee, der nahe Zöschingen entsteht, können die Störche bald nach Fröschen suchen. Meister Adebar soll dort auch ein Nest bekommen.
Bild: Michaela Asum

Wofür die Gemeinde Zöschingen im kommenden Jahr ihr Geld ausgibt

Die Arbeiten für den Natursee bei Zöschingen sind schon weit gediehen. Im kommenden Jahr schon können hier vermutlich die ersten Frösche laichen. Doch das kostet die Gemeinde auch einiges. Und so sind im Etat der Kommune, der kürzlich verabschiedet wurde, die 55000 Euro vorgesehen, die Zöschingen noch aus eigener Tasche dazugeben muss. Eingeplant sind aber auch Mittel für die Verlegung eines Leerrohrs, damit die Stromleitung draußen am See künftig im Boden verlaufen kann. Einer der Strommasten soll auch nach der Verlegung unter die Erde erhalten bleiben. Dort will der NABU ein Storchennest etablieren. Eine gute Idee, wie Steinwinter findet. Schließlich finde Meister Adebar dort draußen künftig ein Schlaraffenland mit besten Verhältnissen vor.

Beste Verhältnisse, die gebe es auch im Kindergarten in Zöschingen. 16 Kinder werden dort derzeit betreut. „Das ist wie eine schnuckelige Großfamilie.“ Weil es dort keine Krippenplätze gibt und weil der Kindergarten nicht am Nachmittag geöffnet hat, will der Gemeinderat nun eine Erweiterung der Öffnungszeiten an zwei Nachmittagen und die Einrichtung von Krippenplätzen prüfen. Dafür soll im Januar eine Bedarfsumfrage bei den Eltern stattfinden. Für die Erweiterung des Angebotes hat die Gemeinde 50000 Euro im Haushalt vorgesehen.

15000 Euro sind daneben für Ergänzungen in der Gemeindehalle vorgesehen. Dort muss die nagelneue Küche ausgetauscht werden, nachdem die Edelstahlarbeitsplatte bei der Endreinigung beschädigt wurde. Das ist ein Versicherungsfall, doch möglicherweise besorge man in diesem Zuge gleich ein paar zusätzliche Dinge für die Küche. Außerdem soll die Bühne einen Nutzboden bekommen. 15000 Euro sind daneben im Haushalt für eine Erweiterung der Parkplätze der Gemeindehalle am Sportplatz vorgesehen. Ebenso wie 21000 Euro für das Beschilderungskonzept der Bachtalgemeinden, 22500 Euro für Privatmaßnahmen im kommunalen Sanierungsgebiet und 102000 Euro für die Umgestaltung des Friedhofs, die im Frühjahr beginnen soll. Hier dränge die Zeit, sagt Steinwinter. Denn die Urnengräber sind nun alle vergeben. Schon fertig ist die komplette Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Dafür muss die Gemeinde 2017 noch 72000 Euro finanzieren. Gleichzeitig spare man sich 8300 Euro an Strom und Unterhalt. Der größte Brocken im Etat für 2016 ist aber der erste Teil des gemeindlichen Eigenanteils für den Neubau des Rad- und Wirtschaftswegs entlang der DLG 6 mit 150000 Euro. Hier sind auch weitere 45000 Euro für den Grunderwerb eingeplant. Abhängig davon, wie es beim Grunderwerb läuft, sei dann auch der Baubeginn, sagt Steinwinter. Um all diese Investitionen finanzieren zu können, muss Zöschingen keine neuen Kredite aufnehmen. Geplant ist aber eine Rücklagenentnahme von 214000 Euro.

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