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24.01.2019

Sicherheit am Arbeitsplatz an erster Stelle

Bei der Übergabe der Zertifizierungs-Urkunde: (von links) Franz Weishaupt (Regierung von Schwaben), Achim Reich (Qualitätsmanagementbeauftragter), Marie-Luise Hartmann (2. Vorsitzende), Harald Pfänder (Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes) und Dominik Kratzer (Geschäftsführer).
Bild: Lebenshilfe

OHRIS: Lebenshilfe- Werkstätten werden erneut zertifiziert

Auch Menschen mit Behinderung können und wollen sich beruflich betätigen. Dennoch sind sie aufgrund ihrer Einschränkungen häufig weniger aufmerksam und nehmen Gefährdungen aus ihrer Arbeitsumwelt nicht oder nur bedingt wahr. Grund genug für die Lebenshilfewerkstätten im Dillinger Stadtteil Hausen, dieser Tatsache mit entsprechenden Maßnahmen zu begegnen und ein besonderes Augenmerk auf das Thema Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zu legen. „Arbeitsschutz mit System“, so bewirbt das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen das seit 1998 bestehende Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS (Occupational Health and Risk Managementsystem). Mit OHRIS werden die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Beschäftigten am Arbeitsplatz systematisch und nachhaltig in die Strukturen und Abläufe des Unternehmens eingebunden.

Erstmals 2013 wurde der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH nun zum dritten Mal in Folge die Zertifizierungsurkunde überreicht. Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Dillingen ist laut Pressemitteilung eines von mehr als 370 bayerischen Unternehmen mit insgesamt 187000 Beschäftigten, die den langwierigen und zeitaufwendigen Zertifizierungsprozess durchlaufen haben, um ihrem Personal mit und ohne Behinderung gute und vor allem sichere Arbeitsplätze anbieten zu können. In der Reihe der nach OHRIS zertifizierten Firmen befinden sich namhafte Unternehmen. „Die Lebenshilfewerkstätten allerdings sind bayernweit die einzige Werkstatt für behinderte Menschen, die nach OHRIS zertifiziert ist“, freut sich der Geschäftsführer der Lebenshilfe Dillingen, Dominik Kratzer. Dieser Besonderheit entsprechend übergaben der Leiter des Gewerbeaufsichtsamtes bei der Regierung von Schwaben, Harald Pfänder, zusammen mit Franz Weishaupt, dem stellvertretenden Leiter des Referates für überwachungsbedürftige Anlagen, die Urkunde persönlich an die Verantwortlichen der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH. (pm)

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