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Freisprechungsfeier

02.08.2016

Sie kriegen was gebacken

Die Innungsbesten Sandra Gruber und Heinrich Sebastian (Bildmitte), umrahmt von (von links) stellvertretendem Kreishandwerksmeister Ulrich Reitenberger, Zweitem Bürgermeister Stephan Karg, Alban Faußner, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Nordschwaben, Innungs-Obermeister Anton Wagner, stellvertretendem Schulleiter Bernhard Kugelmann.
Bild: v. Weitershausen

Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen feiern in Höchstädt ihren Ausbildungsabschluss

Die guten bis sehr guten Leistungen in ihren Ausbildungsabschlüssen als Bäcker und Bäckereifachverkäuferinnen stellte Innungsobermeister Anton Wagner in den Mittelpunkt seiner Eröffnungsansprache im Rahmen der Freisprechungsfeier der Bäcker-Innung Nordschwaben in der Berufsschule Höchstädt. Dabei dankte er den Ausbildungsabsolventen für ihr Durchhaltevermögen in den beiden sicherlich nicht einfachen Ausbildungsberufen und forderte sie auf, in diesen Berufen weiterzuarbeiten.

Denn wenn vom zukünftigen Fachkräftemangel besonderes in den Handwerksbetrieben gesprochen werde, dann könne das Bäckerhandwerk schon seit einigen Jahren davon ein Lied singen. Als einen wesentlichen Schritt im Leben bezeichnete Höchstädts Zweiter Bürgermeister Stephan Karg in seinem Grußwort den Ausbildungsabschluss für die Absolventen. Dabei sollten sie jedoch nicht vergessen, ihren betrieblichen wie schulischen Ausbildern Dank zu sagen, denn ohne sie wären solche Leistungen nicht möglich gewesen. „Nicht zu vergessen Ihre Eltern“, sagte Stephan Karg, die sicher durch die eine oder andere Ausbildungskrise hinweggeholfen hätten. „Und an den Ergebnissen zeigt sich wieder einmal, dass sich Leistung lohnt“, fügte Karg seinen Ausführungen hinzu.

„Seien Sie stolz auf das Geleistete, diesen Ausbildungsabschluss kann ihnen keiner wegnehmen“, sagte der stellvertretende Berufsschulleiter Bernhard Kugelmann und wünschte in diesem Zusammenhang den Absolventen alles Gute für den weiteren Berufsweg. Kugelmann: „Sie haben äußerst ehrbare und wichtige Berufe erlernt, weshalb Sie den heutigen Tag auch ausgiebig feiern sollen.“ Ulrich Reitenberger, stellvertretender Kreishandwerksmeister des Landkreises Dillingen, sagte in seinem Grußwort, „mit dem heutigen Tag haben Sie den Lebensabschnitt Ihrer Grundausbildung vollendet, auf der Sie weiter hervorragend aufbauen können.“ Besonders in Zeiten, in denen sich ein akuter Fachkräftemangel abzeichne, sei eine berufliche Ausbildung im Handwerk als einem der größten Wirtschaftszweige in Deutschland wichtiger denn je. Daher sei auch die hohe Ausbildungsbereitschaft der Betriebe in der Region zu loben, ohne deren Engagement das eine oder andere Handwerk sicherlich nicht überleben könne. Beide Seiten, Ausbildungsbetriebe und -absolventen, forderte er auf, bei Schwierigkeiten beharrlich und mutig zu bleiben.

Anschließend sprach der stellvertretende Kreishandwerksmeister 15 Ausbildungsabsolventen, fünf Bäcker, eine Bäckerin sowie neun Bäckereifachverkäuferinnen, von den Verpflichtungen ihrer Ausbildungsverträge frei.

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