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Dillingen

28.07.2020

Trotz Pandemie fallen die Abschlussprüfungen an der Dillinger Mittelschule positiv aus

Die besten Mittelschüler erhielten Geschenke. Im Bild von rechts: Rektor Markus Reutter, Klassenlehrerin Barbara Ruoff 9a, Jasmin Riediger 10M, Bürgermeister Frank Kunz, Klassenlehrer Michael Rinner 9c, Marc Brenner 9a, Karyna Melnik 9c, Klassenlehrer Johannes Höfer 10M, Klassenlehrer Jonathan Gutzeit 9b, Vinzenz Propszt 9d, Klassenlehrerin Ruth Kummer 9d, Marie Gruber 9c und Elternbeiratsvorsitzende Martina Gruber. Auf dem Bild fehlt Jenny Mayr 9b.
Bild: Elisabeth Wurm

Die Dillinger Mittelschule entlässt 102 Schüler. Auch die Elternbeiratsvorsitzende nimmt Abschied.

Die Pandemie macht vieles anders. Der eigentlich geplante ökumenische Abschlussgottesdienst der Dillinger Mittelschule in der Studienkirche wurde durch Segenswünsche der Religionslehrkräfte ersetzt. Anstelle der Abschlussfeier im Stadtsaal wurden die Absolventen in ihren Klassengemeinschaften verabschiedet. Elternbeiratsvorsitzende Martina Gruber überbrachte ihre Wünsche ebenfalls postalisch. So gestaltete sich die Verabschiedung der 102 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Dillingen corona-geschuldet doch eher spartanisch.

Rektor Markus Reutter zeigte sich erfreut über ein in diesem Jahr trotz der eingeschränkten Unterrichtssituation durchaus überraschendes, sehr positives Abschneiden der Schülerinnen und Schüler bei den Abschlussprüfungen. So erwarben 40 Abschlussschüler den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und 20 Schüler den Mittleren Schulabschluss an der Mittelschule. Weitere 17 Schüler aus der 9. Jahrgangsstufe des Mittlere-Reife-Zuges erwarben ebenfalls den QA. Von insgesamt vier externen Teilnehmern schafften lediglich zwei den Abschluss.

Drei Absolventen der Dillinger Mittelschule erreichten die Note 1,6

Die drei Jahrgangsbesten der vier Regelklassen mit jeweils einem Schnitt von 1,6 waren Marie Gruber (9c), Karyna Melniyk (9c) und Vinzenz Propszt (9d). Den besten Abschluss der 10. Klasse schaffte Jasmin Riediger (10M) mit einem Notendurchschnitt von 2,0.

Bezug nehmend auf die momentane, außergewöhnliche Situation zitierte Schulleiter Reutter bei der Verabschiedung Albert Einstein mit den Worten: „Inmitten der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit.“ Elternbeiratsvorsitzende Martina Gruber thematisierte in ihren Abschlussworten das erfahrbare „Wir-Gefühl“ der Schulfamilie sowie die Rolle jedes Einzelnen, hierzu einen Beitrag geleistet zu haben. In Zeiten großer Verunsicherung und großer Herausforderungen sei es besonders wichtig, positiv zu denken und keine Angst davor zu haben, wenn man gewohnte Pfade verlassen müsse. Sie selbst verabschiedete sich nach acht Jahren im Elternbeirat und vier Jahren als Elternbeiratsvorsitzende ebenfalls von ihrem Ehrenamt. Rektor Reutter dankte persönlich und stellvertretend für die gesamte Schulgemeinschaft für ein Engagement, das vielfältig, konstruktiv und immer harmonisch und sehr angenehm ausgeübt worden sei.

Oberbürgermeister Frank Kunz richtete seine Grußworte, seinen Dank und seine Wünsche an die Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern. Die Klassen- und Schulbesten durften sich über Gutscheine und Geschenke der Stadt Dillingen und der Schule freuen. (pm)

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