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Freizeit

02.08.2019

Von wegen Schokobrunnen

Beim Ferienprogramm in der Kläranlage Höchstädt: (von links) Tobias, Michael, Bastian und Anno, die das Schlammbecken anschauen.
Bild: Cecilia Weber

Kinder entdecken die Kläranlage und den Bauhof in Höchstädt

Bei schönem Sonnenschein und warmen Temperaturen startet für die Kinder das Ferienprogramm der Stadt Höchstädt. Aufgeregt warten die vier Jungs, dass die Tour in der Kläranlage beginnt. Kläranlagenleiter Günter Huber begrüßt die Kinder und macht gemeinsam mit seinem Auszubildenden Michael Mete die Führung. Zunächst wird Anno, Tobias, Michael und Bastian erklärt, was vom Steuerpunkt alles überblickt werden kann und wie Störungssignale bearbeitet werden. Die Begeisterung steigt, als es dann auf die Anlage mit all ihren Reinigungsmaschinen geht. In der Vakuumanlage halten sich alle Kinder plötzlich die Nase zu und sind von den Gerüchen nicht gerade begeistert. Huber lacht nur und meint: „Ich riech das gar nicht mehr, nur nach dem Urlaub fällt es mir dann doch wieder auf.“ Alle Becken der Kläranlage dürfen die Kinder anschauen. „Das sieht ja aus wie ein Schokobrunnen“, meinen die Jungs und schauen neugierig in ein dunkelbraun gefärbtes Becken. An der letzten Station, dem sogenannten Probenehmer, sind die vier von dem klaren Wasser begeistert. „Jetzt ist es sauber“, sagt Michael. Nach der einstündigen Führung geht es direkt weiter zum Höchstädter Bauhof. Schreiner Anton Kratzer empfängt die Jungs und zeigt ihnen die vielen Hallen und Gerätschaften. Sofort entdecken Michael und Bastian die alten, ausrangierten Spielgeräte und wollen wissen, wo sie standen und warum sie abgebaut wurden. Kratzer meint, dass die Spielgeräte nicht mehr sicher seien und somit ersetzt werden mussten. Natürlich sind die Jungs von den Traktoren, der Teerwalze und dem Erdbohrer beeindruckt und würden am liebsten damit fahren. Im Mittelpunkt der Führung steht die Vielfalt der Arbeiten auf dem Bauhof. Das Team sorgt nicht nur für Ordnung in der Stadt, sondern kümmert sich auch um die Weihnachtsbeleuchtung und neue Straßenschilder. Wegen der großen Abwechslung würde Tobias auch gerne auf dem Bauhof arbeiten. „Dann kann ich immer Bulldog fahren, wie mein Papa“, sagt Tobias. Anno meint, er könne nicht in der Kläranlage arbeiten, denn „da stinkt es so“. Am Ende sind sich die vier Jungs einig, es war ein schöner und auch interessanter Ausflug.

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