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Deimantstein-Warnhofen

13.03.2018

In Schwarz, aber mit „Weißer Weste“

Schwarz gekleidet, doch mit „Weißer Weste“ durch die Saison schoss sich Aufsteiger Diemantstein: (von links) Mannschaftsführerin Sabrina Rauh, Christian Gerstmeier, Walter Gerstmeier, Stefan Mährle, Erich Schmidbaur.
Bild: Markus Ott

Schießsport: Freibier zum Aufstieg Diemantsteins in die Gauoberliga.

Diemantsteins Gauliga-Schützen beendeten auch ihren letzten Saisonwettkampf erfolgreich, Gast Altenberg wurde mit 1491:1426-Ringen besiegt. Der Aufstieg in die Gauoberliga wurde mit „Weißer Weste“ und 20:0-Punkten perfekt gemacht. Es war eine Saison für die Kesseltaler gespickt mit vielen Höhepunkten. Dass die 1500er-Marke zum zweiten Mal nicht geknackt wurde, stört nicht weiter. Spitzenschütze Christian Gerstmeier musste berufsbedingt ersetzt werden, außer Mannschaftsführerin Sabrina Rauh bleiben die Akteure etwas unter ihrem Leistungsvermögen. Altenberg muss als Tabellenletzter den Gang in die A-Klasse antreten. Der Aufstieg wurde in Diemantstein sofort gebührend mit einem Essen und Freibier gefeiert.

Sabrina Rauh zeigte wiederum eine eindrucksvolle Demonstration ihres außergewöhnlichen Könnens. Mit überragenden 393 Ringen (100, 99, 97, 97) stellte sie ihre Saisonbestleistung ein. Bei der Auswertung ihrer Serien brandete Jubel und Applaus im Schützenheim auf. Im gauinternen Rundenwettkampf ist sie die beste Akteurin und erreichte einen Durchschnittswert von fast 389 Ringen.

Vorsitzender Stefan Mährle kämpfte mit Konzentrationsmängeln und brachte er sich selbst um ein besseres Resultat (371). Bei Walter Gerstmeier war die ähnliche Konstellation zu beklagen. Etliche Schüsse in die Acht ließen lediglich 369 Ringe zu. Erich Schmidbaur ersetzte wiederum Christian Gerstmeier und tat sich sehr schwer (358).

Die zweite Mannschaft verlor zum Abschluss in der E-Klasse mit ihrer besten Saisonleistung beim Meister in Faimingen knapp mit 1386:1390-Ringen. Jan Bschorr (357) war wiederum bester Schützen seines Teams. (ger)

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