01.03.2017

Bereits 260 Hotspots. Wie es weitergeht

Freifunk-Netz im Landkreis wächst

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Wer mit dem Smartphone in Nördlingen, Wemding oder Donauwörth im Freifunknetz kostenlos im Internet surfen möchte, hat nun bessere Chancen. Vor einem Jahr startete der Verein Freifunk Donau-Ries mit einigen wenigen Zugangspunkten. Inzwischen bestehen landkreisweit etwa 260 Hotspots, die einen kostenlosen Netzzugang via Freifunk bieten. Eine Erfolgsgeschichte, die der gemeinnützige Verein auch im kommenden Jahr fortschreiben möchte.

Dieses rasante Wachstum des WLAN-Netzes war Thema der ersten Jahreshauptversammlung, zu der sich die Mitglieder kürzlich in Nördlingen trafen. Vorsitzende Eva Lettenbauer zeigte sich zufrieden mit dem, was die Gemeinschaft ehrenamtlich mit großer, auch finanzieller, Eigeninitiative geschafft hat. „Unser Ziel ist es, die Abdeckung mit Freifunk im kommenden Jahr im Landkreis zu vergrößern“, betonte Lettenbauer. Die Mitglieder hoffen darauf, dass Schritt für Schritt mehr Gratis-Hotspots im Landkreis entstehen. „Immer mehr Geschäfte, Kneipen, Bistros und Restaurants entdecken Freifunk für sich. Gerade kleine Lokale können dadurch ihre Gäste kostengünstig mit WLAN versorgen“, sagte Lettenbauer, die sich für die Zukunft auch noch mehr Unterstützung durch die Kommunen im Landkreis erhofft.

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Der Verein betreibt mehrere Server, über die der Netzübergang ins Internet bereitgestellt wird, die Fixkosten verursachen. Mit dem wachsenden Netz wird für Freifunk Donau-Ries jetzt schon die technische Betreuung der Server und Hotspots anspruchsvoller. Heuer möchte der Verein seine Informationsveranstaltungen im Landkreis Donau-Ries ausdehnen und hat dabei speziell die Gemeinden im Blick, die noch ein weißer Fleck auf der Freifunk-Karte im Landkreis sind.

„Unsere Bilanz nach einem Jahr Freifunk im Landkreis Donau-Ries kann sich mehr als sehen lassen“, analysierte der stellvertretende Vorsitzende Ulrich Berens das Ergebnis des vergangenen Jahres. „Während zum Beispiel das Bayern-WLAN derzeit etwa sechs Hotspots im Landkreis stellt, haben wir nur mit ehrenamtlichem Engagement landkreisweit eine deutlich höhere Nutzerreichweite geschaffen“, berichtete Berens. (pm)

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