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Landkreis Donau-Ries

23.01.2019

Achtung: Auf Seen droht jetzt Lebensgefahr

Auch ohne Warnschilder gilt jetzt auf allen Gewässern erhöhte Vorsicht.
Bild: R. Peters

Wer jetzt zugefrorene Gewässer betritt, geht das Risiko ein, ins Eis einzubrechen. Die Wasserwacht Nordschwaben gibt Tipps, wie man sich im Ernstfall verhalten soll.

Die Wasserwachten in Nordschwaben warnen angesichts anhaltender Minustemperaturen und allmählich gefrierender Seen vor winterlichen Gewässern und der damit verbundenen Gefahr, einzubrechen. Sie bitten um Achtsamkeit an und um winterliche Gewässer.

Wer einbricht, kann schnell unterkühlen

Die Kreiswasserwacht Nordschwaben weist ausdrücklich daraufhin, dass eine besondere Vorsicht an winterlichen Gewässern, Seen und Flüssen geboten ist. „Die bisherige Kälteperiode bietet keine Sicherheit für eine verlässliche Eisdecke“, sagt Michael Dinkelmeier, Pressesprecher der Kreiswasserwacht Nordschwaben. Die Bildung einer Eisdecke erfolge unterschiedlich stark, da unter Wasser warme Strömungen die Bildung der Eisdecke beeinflussen. „Das Betreten von zugefrorenen Seen ist verbunden mit Lebensgefahr, denn beim Einbrechen in das eiskalte Wasser findet eine Unterkühlung des Körpers sowie der Muskulatur statt“, erläutert Michael Dinkelmeier. Die Wasserrettungsorganisationen raten daher grundsätzlich ab, zugefrorene Eisstellen und Seen zu betreten.

Im Ernstfall, wenn man eingebrochen ist, gilt es laut um Hilfe zu rufen, Ruhe zu bewahren und zu versuchen nicht unter die Eisdecke zu geraten. Passanten beziehungsweise Zeugen eines solchen Unglücks sind angehalten im Notfall unverzüglich die Nummer 112 zu wählen. Wichtig ist es, die eingebrochene Person immer im Auge zu behalten. Die Wasserwacht warnt auch vor eigenmächtigen Rettungsaktionen. Der Eigenschutz sei wichtig und die Rettung selbst solle von Einsatzkräften vorgenommen werden, die dafür ausgebildet sind und die nötige Ausrüstung dabei haben. (dz)

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