1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Baggersee: Hunde müssen an die Leine

19.12.2018

Baggersee: Hunde müssen an die Leine

Genderkinger Gemeinderat verabschiedet Satzung

Die Gemeinderäte in Genderkingen haben eine Satzung für das Naherholungsgebiet „Genderkinger Baggersee“ erlassen. Damit reagiert die Gemeinde auf das Verhalten einiger Nutzer rund um das Gewässer. Das Regelwerk tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft.

In der Satzung sind 14 Punkte aufgelistet, die den Nutzern künftig verboten sind. Dazu gehören unter anderem FKK-Baden, das Parken außerhalb gekennzeichneter Flächen, das Aufstellen von Zelten und Wohnwagen, offene Feuerstellen, das Grillen und das Mitführen von Tieren ohne Leine. Tiere sind laut Satzung zudem im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September auf der Liegewiese sowie im Baggersee komplett verboten. Auch Schüler und andere Gruppen dürfen dort zudem nicht mehr feiern.

Die Gemeinde kann auf Antrag im Einzelfall Ausnahmen von den Beschränkungen zulassen. Wollen Gruppen dort feiern, müssen sie einen Ansprechpartner benennen. Dieser ist dann verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Vorschriften dieser Satzung und etwaige Anordnungen der Gemeinde eingehalten werden. In der Satzung steht zudem, dass das gesamte Naherholungsgebiet oder einzelne Teile während bestimmter Zeiträume „für die allgemeine Nutzung gesperrt“ werden können, wenn dies im öffentlichen Interesse liege. Die Gemeinde Genderkingen behält sich zudem die Option vor, Bußgelder zu erlassen, wenn Nutzer gegen die geltenden Regeln verstoßen. Am Baggersee wird noch eine Tafel aufgestellt, die über die Satzung informiert.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Friedhof Beschlossen haben die Gemeinderäte zudem, dass die Gebühren für den Friedhof angehoben werden. „Die letzte Erhöhung gab es im Jahr 2007 und wir sind immer noch die Günstigsten in der Verwaltungsgemeinschaft Rain“, betont Bürgermeister Roland Dietz. Die Grab- und Leichenhausgebühren werden wie folgt erhöht: Ein Einzelgrab für 20 Jahre Ruhefrist kostet bislang 200 Euro im Jahr, künftig sind es 300 Euro. Der Preis beim Familiengrab für 20 Jahre erhöht sich von 300 auf 450 Euro. Die pauschale Gebühr für die Benutzung der Friedhofseinrichtungen bei Sterbefällen wird von 50 auf 75 Euro angehoben. Die Gebühren für Kindergräber (60 Euro) und Urnengräber (Stele; 500 Euro für Ersterwerb und 200 Euro für 15 Jahre Ruhefrist) bleiben unverändert.

Bürgerhaus Geduld ist weiterhin beim Bürgerhaus in Genderkingen gefragt, wo eine Fluchttreppe angebaut werden soll. „Die Montage sollte eigentlich im November erfolgen, dann hieß es von der beauftragtem Firma Januar und jetzt ist mittlerweile von März die Rede“, so Dietz. Der Neujahrsempfang der Gemeinde werde deshalb wohl im Untergeschoss stattfinden. Das Landratsamt hatte aus Gründen des Brandschutzes die zulässige Personenzahl im Saal auf 30 begrenzt. „Ich hoffe, dass wir den Saal für die Bürgerversammlung wieder nutzen können“, so Dietz. Diese soll voraussichtlich Ende März oder Anfang April stattfinden. (chmü)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren