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Corona und die Ampel: Eigentlich gibt es nur eine Regel

Kommentar Von Barbara Wild
21.10.2020

Plus Der Landkreis setzt die Corona-Maßnahmen streng um. Das fordert den Menschen viel ab. Dabei gibt es eigentlich nur ein Gebot, an das sich alle halten sollten.

Corona ist wieder zum Taktgeber des öffentlichen Lebens in der Region geworden. Das kann angesichts der Zahlen keiner mehr bestreiten. Und es wird nicht – wie manche wohl gerne hoffen würden – nur eine Frage von ein paar Wochen werden. Zu glauben, dann sei alles wieder im grünen Bereich, ist leider naiv.

Zahlreiche neue Vorgaben sollen das öffentliche Leben regeln. Der Landkreis folgt hier eher einem härteren Kurs. Doch daran liegt es nicht, dass die Regeln nicht immer leicht zu durchblicken sind. Warum darf ein 17-Jähriger den ganzen Tag mit Maske in einem Raum mit seinen Mitschülern zusammen sitzen, abends ins Fußballtraining aber am Wochenende nicht mit seiner Clique abhängen? Dass da Zweifel an Sinn und Zweck aufkommen, ist nachvollziehbar.

Hier soll nicht der Eindruck entstehen, nur das Verhalten Jugendlicher sei der Ursprung der rasant steigenden Zahlen. Im Gegenteil. Das Beispiel soll zeigen, wo das Regelwerk wie es die Staatsregierung ausgearbeitet hat, Löcher hat. Löcher, die dazu führen, dass dem einzelnen die Motivation fehlt, sich an alle Regeln zu halten.

Deshalb gibt es im Grunde nur eine einzige Regel: Möglichst wenig Kontakt zu anderen. Das tut weh, ist aber das einzige was hilft.

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