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Donauwörth

26.01.2021

Donauwörth: Initiative für weniger Verpackungsmüll

Der Donauwörther Verein Transition Town setzt sich dafür ein, dass es weniger Verpackungsmüll gibt.
Foto: Roland Furthmair

Donauwörther Verein startet Aktion „Einmal ohne, bitte“. Was genau dahinter steckt und was Verbraucher beachten müssen.

Weniger Müll durch Mehrwegbehältnisse – um dieses Ziel verfolgen zu können, ist der Donauwörther Verein Transition Town – übersetzt so viel wie Stadt im Wandel – seit Kurzem Botschafter für die bundesweite Aktion „Einmal ohne, bitte“. Dieses Label hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Verpackungsmüll-Problematik zu schärfen und konkrete Lösungen anzubieten. Im Fokus des Projekts steht ein Sticker mit dem Schriftzug „Einmal ohne, bitte“, der Geschäfte und Lokale sichtbar macht, in denen man Lebensmittel unverpackt oder mit den eigenen, mitgebrachten Mehrwegbehältnissen kaufen kann.

Lebensmitteleinkauf in eigenen Behältern, geht das in Corona-Zeiten? Laut Verbraucherzentrale Bayern: Ja! Denn: „Beachtet man die grundlegenden Hygieneregeln, spricht nach heutigem Wissensstand nichts dagegen, auch weiterhin in eigenen Gefäßen einzukaufen.“ Dabei tragen die Kunden selbst die Verantwortung dafür, dass das mitgebrachte Gefäß sauber und für das jeweilige Lebensmittel oder Getränk geeignet ist.

Ein Tablett als Einwegunterlage kann helfen

Bei Befüllung ist darauf zu achten, dass das Behältnis möglichst wenig Berührung mit den betrieblichen Einrichtungen und mit den Händen hat. Ein Tablett als Einwegunterlage kann dabei helfen. Selbstverständlich sei dabei, dass sich Käufer und Verkaufspersonal an Hygieneregeln halten.

Der Verkauf von unverpackten Lebensmitteln im Einzelhandel und in der Gastronomie wird vereinfacht und geht gleichzeitig mit einer hohen Servicequalität einher, so der Verein. Durch die bereitgestellten Infomaterialien sind die Mitarbeitenden hinter der Theke im Umgang mit kundeneigenen Behältnissen geschult. Die Kampagne bietet so die Möglichkeit, den Service gegenüber der Kundschaft zu verbessern, sich gegenüber Wettbewerbern zu positionieren und langfristig Kosten für Verpackungsmaterialien zu senken.

Es kommen keine Kosten auf die Betriebe zu. Sticker sowie das Merkblatt und Aufsteller in digitaler Form werden kostenlos zur Verfügung gestellt. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

26.01.2021

Alles gute Gedanken. Als erstes würde ich mal dafür sorgen, das die Konzerne nicht jedes Jahr weniger in ihre gleich große Verpackung tun (z.B. Ferr.., Saitenb...), Stichwort "Mogelpackung". Das alles ist pure Heuchelei, Wachstum ist die Devise der Wirtschaft ! Das wird immer so bleiben.

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