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Donauwörth

08.04.2021

Donauwörther Polizei warnt vor „Paket“-Benachrichtigung

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche über das Handy.
Foto: Wolfgang  Widemann

Eine Frau aus Donauwörth verschickt ungewollt über 2600 SMS. Dahinter steckt eine Betrugsmasche.

Die Polizei warnt vor einer Bande, die Bürgern reihenweise Schadsoftware auf ihre Kommunikationsgeräte zu spielen versucht. So erschien am Donnerstag eine Donauwörtherin auf der örtlichen Wache und teilte mit, dass sie zuvor von zwei Männern auf ihrem Handy angerufen worden sei, die sie jeweils nach „ihrem Paket“ fragten. Da die Frau tatsächlich eine Sendung erwartete, öffnete sie unbedarft einen Link, den sie nach dem Telefonat per SMS auf ihre Mobilnummer erhalten hatte.

Hierdurch hat die Frau vermutlich eine Schadsoftware in Gang gesetzt. Direkt im Anschluss des Klicks wurden von dem Handy der Donauwörtherin über 1000 SMS mit einem weiteren Link an fremde Rufnummern versendet.

Polizei Donauwörth: Auf keinen Fall auf den Link klicken

Bis 16.50 Uhr waren es 2640 SMS, die das Handy der Frau ungewollt verschickte. Erst durch Aktivierung des Flugmodus am Gerät sowie einem Virenscan konnte die weitere Übermittlung gestoppt werden, berichtet die Polizei. Die Geschädigte erstattete Strafanzeige wegen Verdachts auf Datenveränderung. Gleichgelagerte Vorfälle wurden Beamten der Donauwörther Inspektion in den vergangenen Tagen häufig gemeldet.

Inhalte der SMS waren der korrekte Vor- und Zuname des Empfängers sowie der Zusatz „Ihr Paket steht noch aus. Bitte bestätigen Sie die Angaben hier“ beziehungsweise „Ihr Paket geht heute an den Absender zurück. Letzte Möglichkeit, es abzuholen.“ Auf die entsprechenden Links sollte in keinem Fall geklickt werden, raten die Gesetzeshüter.

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