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Rain

14.07.2020

Ein Raum für den Jugendtreff in Rain ist gefunden

Rains Bürgermeister Karl Rehm freut sich, dem Jugendrat der Stadt ein Angebot für einen Jugendtreff machen zu können. Im Erdgeschoss dieses Hauses gibt es Räumlichkeiten. Außerdem gehört diese Terrasse dazu.
Bild: Barbara Würmseher

Plus Rains Bürgermeister Karl Rehm stellte dem Jugendrat ein Gebäude vor, in dessen Erdgeschoss mit ein paar Investitionen und Eigenleistungen ein schöner Raum entstehen könnte. Und dann hat die Immobilie noch einen Pluspunkt

In der Rainer Hauptstraße 55, hinterhalb des Optikergeschäfts steht in ein Häuschen, das sicher schon bessere Tage gesehen hat. Mit dem nötigen Maß an Fantasie aber kann man schon jetzt in den dortigen Erdgeschoss-Räumen einen Jugendtreff erahnen. Vom Potenzial, das darin steckt, ist jedenfalls Bürgermeister Karl Rehm überzeugt, der jetzt dem Jugendrat diese Immobilie zur Nutzung angeboten hat. Sie gehört der Stadt.

"Ein bisschen hineinrichten"

Zusammen mit Vertretern des Landratsamts hat er die Räumlichkeiten bereits unter die Lupe genommen und weiß, dass es keine wirklichen Bedenken gibt: „Der Brandschutz passt soweit und wenn wir ein bisschen hineinrichten, die Toiletten umbauen und Barrierefreiheit herstellen, wäre das durchaus machbar.“ Vermutlich wird das Haus in ferner Zukunft abgerissen, um das Grundstück anderweitig zu nutzen, so signalisierte Rehm. Doch bis dahin wäre es für einige Jahre als Jugendtreff denkbar: einigermaßen schnell zu realisieren und „für den Anfang ausreichend“.

Der relativ niedrige Hauptraum im Erdgeschoss misst etwa 36 Quadratmeter Grundfläche. Dort war früher einmal ein Raumausstatter ansässig und davor eine Blumenhandlung. Zur jetzt vorhandenen Toilette könne eine zweite angebaut werden, erläuterte Rains Bürgermeister den Jugendlichen beim Ortstermin. Eine kleine Teeküche mit etwa 14 Quadratmetern ist auch noch dabei. Vorne und hinten gibt es je eine Fluchttüre.

Der Bürgermeister hofft auf Eigenleistungen

„Es muss sicher einiges gemacht werden, dann aber kann es hier richtig schnuckelig werden“, sagte Karl Rehm, der auch auf Eigenleistung hofft – etwa durch die Jugendlichen selbst, vor allem aber auch durch den noch zu gründenden Träger- oder Förderverein. Diese Vereinsgründung soll bald in die Hand genommen werden. 32 Interessenten, die sich vorstellen könnten, hier mitzuwirken, hatten sich bereits im Januar in eine Liste eingetragen.

Die Mitglieder des Jugendrats zeigten sich sehr angetan und beim Rundgang zunehmend begeistert: „Der Raum ist nicht riesig, aber für den Anfang reicht er. Es ist schön, dass die Stadt Initiative für uns ergriffen hat! Wir sind froh, wenn wir jetzt etwas bekommen, was wir herrichten dürfen.“

120 Quadratmeter große Terrasse

Auf Entzücken stieß die angrenzende, etwa 120 Quadratmeter große Terrasse bei den Jugendlichen. Sie ist zum Dehner-Parkplatz beziehungsweise zu den Tennisplätzen hin ausgerichtet. Dort stehen noch die Gerippe früherer Gewächshäuser und Distelwildwuchs zwängt sich zwischen den Pflastersteinen hindurch. Doch lässt sich dort sicher eines Tages schön feiern, so die Vision des Jugendrats. „Toll!“ lautete jedenfalls die einhellige Meinung.

Im Frühjahr könnte es mit dem Projekt losgehen

Und wie geht es jetzt weiter? Zunächst will Bürgermeister Rehm einen Stadtratsbeschluss einholen. Dann soll möglichst rasch der Verein gegründet werden, mit dem die Stadt „Hand in Hand“ arbeiten will. Nach Abwägung aller notwendigen Dinge – „es gibt noch ein paar Fragezeichen“ – sieht Rehm Chancen, dass die Arbeiten am Projekt Jugendtreff im Frühjahr losgehen können.

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