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Ortsentwicklung

26.03.2015

Ein Stapel voller Pläne

Die alte Schule könnte zum neuen Rathaus umgebaut werden. Das wäre dann der Schlusspunkt der Innerortssanierung. Möglicher Termin: 2020.
Bild: Gemeinde

In Mertingen laufen derzeit viele Bauprojekte, aber bei einigen Vorhaben tritt man auf der Stelle

Nicht etwa in einer Schublade, sondern ganz obenauf am Schreibtisch liegen bei Albert Lohner Pläne. Mertingens Bürgermeister blickt jeden Tag darauf, aber er kann das eine oder andere Projekt nicht auf den Weg bringen. „Wir treten auf der Stelle“, sagt er und man merkt ihm seine Ungeduld an. Für rund 400000 Euro will die Gemeinde im Süden des Ortes einen Jugendtreff bauen.

Jugendreferent Stephan Kreuzer und die örtliche Jugend, die beim Bau Unterstützung leisten soll, stehen seit Monaten in den Startlöchern, doch es laufen noch Zuschussanträge. Erst wenn auf sie ein positiver Bescheid durch den Bayerischen Jugendring erfolgt, kann der Startschuss für das Objekt endgültig erfolgen.

Bereis im Mai sollen dagegen die Arbeiten zur Sanierung der Turnhalle beginnen. Bis Ende September will die Gemeinde knapp 1,2 Millionen Euro investieren, um das in die Jahre gekommene Gebäude wieder modernen Anforderungen gerecht werden zu lassen. Augenfälligste Veränderung wird ein neues Pultdach sein. In der Bauphase bleibt die Turnhalle geschlossen. Dafür öffnet für die Vereine am Ort die Soccerhalle. Hier übrigens, weiß Kämmerer Jörg Baumgärtner, wie hoch die staatliche Förderung sein wird: Rund 270000 Euro darf er sich da erwarten.

Auf vollen Touren läuft unterdessen die Sanierung des Brauerei-Stadels. Er soll künftig in unmittelbarer Nachbarschaft zur Alten Brauerei vielfache Nutzungen ermöglichen. 280000 Euro der Kosten belasten den Gemeindesäckel, 200000 Euro gibt es an Zuschuss.

Gebaut wird auch in der Ortsmitte. Bis zum Sommer werden die Bauten des Zott-Werkes I abgerissen. Unmittelbar danach will die Großmolkerei mit den Arbeiten für das neue Verwaltungsgebäude beginnen. Parallel dazu läuft bereits ein Architekturwettbewerb, der aufzeigen soll, wie die Gemeinde das Areal um den Neubau gestalten könnte. In unmittelbarer Nachbarschaft könnte 2020 in der alten Schule, in der Zott derzeit Büroräume angemietet hat, das neue Rathaus seinen Platz finden.

Zukunftsmusik ist auch der Bau eines Sportheims für den FC Mertingen. „Wir wollen das Projekt aber zügig angehen“, sagt Bürgermeister Albert Lohner. Im Rathaus wartet man auf das Ergebnis einer Zuschussanfrage durch den Verein an den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV).

In direkter Nachbarschaft zum AWO-Seniorenheim soll ein weiteres Seniorenheim entstehen. Die AWO will es errichten und betreiben. Dort ist „Betreutes Wohnen“ vorgesehen. Noch befindet sich das Projekt in der „Findungsphase“, gilt es, Einzelheiten doch auch mit der Regierung von Schwaben und anderen Behörden abzustimmen.

160000 Euro muss die Gemeinde für den weiteren Breitbandausbau in Mertingen, Druisheim und Heißesheim vorhalten. Den Löwenanteil, nämlich 60 Prozent, erhält der Kämmerer aber aus staatlichen Töpfen. Vier Erschließungsgebiete wurden ausgewiesen: der Ortsteil Heißesheim, die Sternberger Straße mit dem Bahnhof, der Gewerbepark Ost sowie der Gewerbebereich in der Industriestraße. (bih)

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