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Allergien

17.07.2012

Gar kein nettes Pflänzchen

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Sieht so harmlos aus, ist es aber nicht: Ambrosia. Das Kraut löst schwere Allergien aus. Das Gewächs stammt eigentlich aus den USA, ist aber auch hier verbreitet.

Das unscheinbare Gewächs namens Ambrosia kann bei jedem Allergien auslösen. Über unreines Vogelfutter nach Deutschland gekommen

Von Thomas Hilgendorf

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Donauwörth Ambrosia – oder Beifuß-Ambrosie, wie die bis zu zwei Meter hohe Pflanze mit den gefiederten grünen Blättern aufgrund ihrer Ähnlichkeit genannt wird – ist ein Traubenkraut, das es in sich hat. Der Leiter des Gesundheitsamts am Landratsamt, Rainer Mainka, beschönigt hierbei nichts: „Sie entwickelt einen der aggressivsten Pollen weltweit.“

Fachberater Weidel indes beschwichtigt, dass ihm keine „größeren Vorkommen in der Region“ bekannt seien. Flächenbefall: bis dato also Fehlanzeige. Allerdings könne die Pflanze überall dort gut vorkommen, wo Sonnenblumensamen verwendet werden – an Wegesrändern, auf Baustellen, am Waldrand, auf Schutthalden und eben auch in vielen Gärten.

Ambrosia-Allergiker könne indessen jeder werden – quer durch alte Altersschichten. Und: Einmal mit der Allergie „befallen“, kann die Empfindlichkeit gegenüber dem Kraut wie auch verwandter Pflanzen (wie etwa Banane und Melone) Jahrzehnte dauern. Man hat zwar dann nicht konstant Symptome, reagiert aber gemeinhin sensibler. Doch der Landesbund für Vogelschutz beruhigt: „Da Ambrosien einjährig sind, sind die Erfolgsaussichten der Bekämpfung gut.“

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