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Bildung

14.08.2019

JU Donauwörth sorgt sich um Schulstandort

Forderung nach schneller und positiver Lösung wird laut

Die Debatte um die Ablehnung von rund 50 Schülern durch die Realschule Heilig Kreuz war Hauptthema des monatlich stattfindenden Stammtisches der Jungen Union (JU) Donauwörth. Der JU-Ortsvorsitzende Stephan Geist hatte dazu den Donauwörther OB-Kandidaten Joachim Fackler (CSU) als Gesprächspartner eingeladen. Gemeinsam war man der Auffassung, dass dies einen bitteren Beigeschmack für den Schulstandort Donauwörth hat.

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„Donauwörth sollte mit seinem traditionell großen Einzugsgebiet auch Schüler jenseits der Stadtgrenzen ein Bildungsangebot machen“, sagte OB-Kandidat Joachim Fackler. Gerade die weiterführenden Schulen in Donauwörth waren schon immer das Ziel für die Jugendlichen aus den umliegenden Kommunen, wenn es um Bildung ging. „Der Bildungsstandort Donauwörth muss oberste Priorität haben“, so Fackler. „Daran sollte sich auch nichts infolge der Zusammenlegung der Knaben- und Mädchenrealschule ändern, zumal eine Besserung in Aussicht gestellt wurde“, sagte der stellvertretende JU-Ortsvorsitzende Laurin Strobl. Vom Träger der Realschule Heilig Kreuz, insbesondere aber vom Schulwerk der Diözese Augsburg, werde nun zügig eine positive Lösung erwartet. Die könne nur heißen: Platz schaffen in Donauwörth!

Die JU Donauwörth kritisierte auch den Zustand, dass Schulen ihre Abschlussfeiern mangels geeigneten Veranstaltungsorten nicht mehr in Donauwörth durchführen könnten. Vielmehr müsse man auf andere Kommunen ausweichen, um dort die Abschlussfeiern oder Tanzbälle abzuhalten.

„In einer neuen Multifunktionshalle auf dem Konversionsareal könnten solche Feierlichkeiten und andere größere Veranstaltungen stattfinden. Das muss unser Ziel für den Bildungsstandort sein!“, so Fackler abschließend. (dz)

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