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Konzert

24.03.2015

Knittelfeld, Donauwörth, Ostrhauderfehn

Andreas Fulterer begeisterte erneut seine Fans in Donauwörth. An seiner Seite hat sich nach etlichen Jahren im Team Claudia Schott aus Oberndorf etabliert, die den Schlagerstar mit ihrem Saxofon begleitet.
Bild: Helmut Bissinger

Der Sänger Andreas Fulterer sucht auf kleineren Bühnen den Kontakt zu seinen Anhängern. In Donauwörth hat er ganz treue Fans

Früher waren es die Mega-Arenen, heute backt er kleinere Brötchen. Nein, er liebt sie inzwischen, die kleinen Bühnen, dort, wo er seinen Anhängern nah ist, dort, wo er auch mal ein Küsschen verteilen kann und eine Rose bekommt. Andreas Fulterer, einst der Sonnyboy der Kastelruther Spatzen, ist seit vielen Jahren solo unterwegs – erfolgreich. Gestern also Knittelfeld in Österreich, heute Donauwörth, nächste Woche Ostrhauderfehn im hohen Norden.

Die Herzen fliegen ihm in Donauwörth Jahr für Jahr bei seinem Konzert aufs Neue zu. Einmal gelernt, nie verlernt. Seine Bühnenpräsenz begeistert die Fans, die smarte Art des Südtiroler Darlings bringt den Saal spätestens dann zum Kochen, wenn seine Feuerwehr-Hymne „Wir sind Kameraden“ erklingt, ein Hit aus dem richtigen Leben. Mit diesem Song ist der Künstler in der Endausscheidung für die „offizielle Feuerwehrhymne“.

Andreas singt von der Liebe, vom Leben und der Leidenschaft. Er möchte keine Märchen erzählen, sondern Geschichten, wie sie das Leben schreibt, wie sie auch seine Anhänger erleben. Zahlreiche Fans aus der Region füllten den Stadtsaal im Tanzhaus, um den Sänger mit seiner Band live zu erleben.

Ein abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen, es so zu präsentieren, dass die Zeit wie im Flug vergeht, können nicht viele. Zugute kommt dem Künstler seine südtiroler Herkunft: Italienische Elemente vermischen sich mit dem deutschen.

Brillante Einsätze auf dem Saxofon

Komplettiert werden die Solis von Andreas Fulterer von seiner Band, von einer modernen Bühnenshow und den beiden Sängerinnen Rita Fuchs aus Salzburg und der aus Oberndorf stammenden Claudia Schott. Für viele Zuschauer sind es Stunden, in denen sie ihre Sorgen und Probleme vergessen, sich ganz der Musik und der visuellen Darbietung hingeben. Claudia Schott hat sich nach etlichen Jahren im Fulterer-Team etabliert. Ihre Saxofon-Einsätze sind brillant.

Die Facetten des Sängers scheinen unerschöpflich: Von stimmungsvollen Rhythmen über moderne Poptitel bis hin zu tiefgründigen Balladen, die nicht nur ins Ohr gehen, sondern auch mitten ins Herz zielen, reicht das Repertoire. Mitklatschen, mitsummen, mitschunkeln – das Publikum ist zweieinhalb Stunden eingebunden.

Emotionale Titel wie „Donna Blue“ oder „Südtirol – ich vermisse dich“ ziehen sich wie ein roter Faden durch den Abend. Aber nicht nur ein Genuss für die Ohren seiner Fans war das Konzert, sondern auch ein Sinnesbad für die Augen, denn auch diesmal wechselte das Bühnenbild ständig. So erzeugten Technik, Sänger und Musiker im ansonsten nüchternen Donauwörther Stadtsaal eine fast intime Atmosphäre.

„Ob du mich überhaupt noch liebst? Sicher bin ich nicht“, lautet eine Textzeile im Hit „Donna Mia“. Die Donauwörther Fans lieben Andreas Fulterer noch, obwohl er schon so oft gastierte. Und sie freuen sich schon auf sein nächstes Gastspiel an der Donau. „Sag, ich kann bleiben. Schick mich nicht fort“ rufen sie ihm mit dessen eigenem Lietext zu.

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