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Essen

16.11.2019

Kunterbunt und gesund

Welches Gemüse jetzt Saison hat und warum das gar nicht langweilig ist

Welches Gemüse ist eigentlich jetzt im Winter bei uns reif? Und wie können wir es einfach und lecker zubereiten? „Auch in der winterlichen Jahreszeit gibt es ein buntes Angebot direkt vor unserer Haustür: Grünkohl und Rosenkohl trotzen sogar Minusgraden.

Rot- und Weißkohl, Rote Bete oder Steckrüben lassen sich lange lagern, ohne dass sie viel an Geschmack oder Vitaminen einbüßen“, sagt Cornelia Zink, Ernährungsberaterin bei der AOK Donauwörth. Zum Wintergemüse aus deutschem Anbau gehören bekannte Klassiker, aber auch neu entdeckte alte Arten: Zum Beispiel Wurzelgemüse wie Schwarzwurzeln und Pastinaken. Und sogar Salate gibt es jetzt jede Menge: Feldsalat, Chinakohl und Endivien sorgen für frische Abwechslung auf dem Teller.

Abwehrkräfte werden gestärkt

In der kalten Jahreszeit haben Erkältungen Hauptsaison und unsere Immunabwehr ist dankbar für jede Hilfe. Doch dafür braucht es meist weder Exoten noch Vitamine in Form von Tabletten. Denn hier kommen unsere Wintergemüse ins Spiel – und damit Lebensmittel, die besonders reich an bestimmten Inhaltsstoffen sind. Paradebeispiel ist der Grünkohl. Er enthält insgesamt so viele Vitamine und Mineralstoffe wie kaum ein anderes Gemüse, vor allem Calcium, Eisen, Folsäure und Vitamin C. Erstklassige Vitamin-C-Lieferanten sind außerdem Rosenkohl, Weiß- und Rotkohl sowie Feldsalat, der zudem viele B-Vitamine und Eisen enthält. Und eine regelrechte Eisenbombe sind die unscheinbaren Schwarzwurzeln.

Regelmäßig Fisch auf den Tisch!

Für eine ausgewogene Ernährung empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung außerdem ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche. Davon am besten 70 Gramm fettreichen Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering. Neben den Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für das Herz-Kreislauf-System sind, liefert Fisch leicht verdauliches Eiweiß, Selen und Vitamin D. Seefische sind außerdem eine wichtige Quelle für Jod. (dz)

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