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Harburg

26.07.2020

Pandemie verzögert Dorfladen-Pläne in Ebermergen

In diesem Gebäude in der Ortsmitte soll der Dorfladen in Ebermergen angesiedelt werden.
Bild: Wolfgang  Widemann

Plus Das Vorhaben in Ebermergen stockt. Zunächst müssen Vertragsangelegenheiten zur der Wohnung im Obergeschoss geregelt werden.

Die Coronakrise in den vergangenen Wochen und Monaten hat dafür gesorgt, dass das Dorfladen-Projekt in Ebermergen nicht wie geplant vorangetrieben werden konnte. Dies berichtete Dritter Bürgermeister und Mit-Initiator Patrick Prügel im Harburger Stadtrat. Dort hatte sich Ratskollege Wolfgang Stolz nach dem Stand der Dinge erkundigt.

Der Dorfladen soll mithilfe der Stadt im Erdgeschoss eines Gebäudes mitten im Ort eingerichtet werden. Dazu soll die Kommune diese Etage kaufen. Die Wohnung im Obergeschoss soll getrennt davon an einen privaten Interessenten veräußert werden. Auf diesen Lösungsweg hatte sich der Stadtrat noch vor den Kommunalwahlen verständigt. Der (Verk-)Kauf ist jedoch noch immer nicht vollzogen.

Unterlagen für den Zuschussantrag

„Es finden nach wie vor Gespräche statt“, teilte nun Prügel mit. Die Verantwortlichen des Arbeitskreises, aus dessen Reihen eine Unternehmensgesellschaft (UG) gegründet werden soll, die den Laden betreibt, seien in Kontakt mit der Sparkasse (sie vermarktet das Gebäude) und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Über Letzteres soll ein hoher staatlicher Zuschuss für den Kauf des Erdgeschosses fließen.

Derzeit würden die Unterlagen für den Zuschussantrag zusammengetragen, so Prügel. Erst wenn dieser positiv beschieden sei, könne der Kaufvertrag geschlossen werden. Prügel erklärte, dass in dieser Woche auch die Mitglieder des Arbeitskreises über den Sachstand informiert worden seien.

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