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28.05.2016

Sie kümmern sich um Kaisheims Wohnzimmer

Feierten zehn Jahre Förderkreis (von links): Protektor Franz Oppel, Vorsitzender Wolfgang Kastner, Ehrenmitglieder Johann Schmid und Alfred Kanth, Zweiter Vorsitzender Friedrich Wiedemann und Bürgermeister Martin Scharr.
Bild: Zausinger/privat

Seit zehn Jahren kümmert sich der Förderkreis um die Hofwirtschaft. Zwei Personen wurden jetzt zu Ehrenmitgliedern

Mit einem Festabend im Saal feierte der Förderkreis zum Erhalt der Kaisheimer Hofwirtschaft sein zehnjähriges Bestehen. Alfred Kanth und Johann Schmid wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

In seinem Rückblick bilanzierte Vorsitzender Wolfgang Kastner eine ereignisreiche Zeit. Mit der Gründung des Förderkreises wurde die seit fünf Jahren leer stehende Hofwirtschaft mit tatkräftiger Unterstützung von etwa 230 Helfern und über 25000 freiwilligen Arbeitsstunden zu einem „Schmuckstück“ der Ortsmitte von Kaisheim geschaffen.

„Der Start war alles andere als leicht“, so Kastner. „Doch dank vielfältiger Unterstützung auch durch den früheren Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid in Abstimmung mit Förderkreis, Behörden und Ministerien konnte der Weg mit dieser Bürgerinitiative im besten Sinne bewältigt werden.“ Kastner dankte allen Helfern, Förderern und Unterstützern für diese herausragende Gemeinschaftsleistung.

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Bürgermeister Martin Scharr verwies auf die Historie der Marktgemeinde Kaisheim. Neben Marienmünster, Kaisersaal und ehemaliger Klosteranlage sei die Hofwirtschaft ein prägendes Gebäude am Ort. Zielsetzung des Förderkreises sei es, das Kaisheimer „Wohnzimmer“ schöner und attraktiver zu gestalten. „Dies ist hervorragend gelungen“, so Scharr. Das Gemeinschaftsprojekt mit finanzieller Begleitung durch Marktgemeinde, Landkreis und die weiteren Fördergeber habe sich prächtig entwickelt, was auch in der Verleihung mit der Bayerischen Denkmalschutzmedaille durch den damaligen Staatsminister Wolfgang Heubisch im Jahre 2011 zum Ausdruck gekommen sei.

Protektor Franz Oppel würdigte Alfred Kanth, der zehn Jahre den Förderverein mit Leidenschaft und Herzblut führte. Einfühlungsvermögen, Einsatzfreude sowie eine besondere Überzeugungskraft für die Hofwirtschaft machten vieles möglich in Bezug auf Zusammenarbeit mit den Behörden, Denkmalpflege, Firmen und Motivation für die Helferschaft. In Würdigung und Anerkennung der bleibenden Verdienste für den Freundeskreis Hofwirtschaft wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Gemeinschaft, Miteinander und ungebrochener Teamgeist, ob privat, beruflich oder im gesellschaftlichen Bereich, bestimmen nach wie vor die Grundeinstellung von Johann Schmid. Er brachte sich seit Bestehen des Förderkreises bestens mit ein und überzeugt darüber hinaus als Musiker und Unternehmer. In Würdigung und Anerkennung der bleibenden Verdienste für den Freundeskreis wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. (dz)

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