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Monheim

28.01.2020

Stadt würdigt das große Engagement der Ehrenamtlichen

Dank und Anerkennung sprach Bürgermeister Günther Pfefferer den Trainerinnen und Trainern des TSV Monheim aus.
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Dank und Anerkennung sprach Bürgermeister Günther Pfefferer den Trainerinnen und Trainern des TSV Monheim aus.

Plus In Monheim wurde wieder viel geleistet. Der Bürgermeister hebt den Einsatz von Blühflächenbetreuern, Feuerwehraktiven und Trainern von Sportlern heraus.

Traditionell stehen Mitmenschen, die sich ehrenamtlich für Vereine, Institutionen oder auch in anderen Bereichen engagieren, im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs in Monheim. So auch diesmal: Bürgermeister Günther Pfefferer würdigte die Arbeit der Blühflächenbetreuer, den Einsatz der Monheimer Feuerwehrkameraden wie auch die Erfolge von Sportlern des TSV Monheim. Den stimmungsvollen musikalischen Rahmen der Veranstaltung gestaltete die Formation „musiMacherei“ der Stadtkapelle Monheim.

In der Jurastadt habe man sich der Problematik des dramatischen Rückgangs der Bienenpopulation intensiv auseinandergesetzt, erinnerte Pfefferer. Resultat war das Projekt „Wir lassen Monheim blühen!“ Speziell auf Initiative von Renate Röding, der Vorsitzenden des Imkervereins, hatten sich zahlreiche Privatpersonen sowie Vereine und Gruppierungen bereit erklärt, als Paten für neu geschaffene Blühflächen in Monheim zur Verfügung zu stehen, erläuterte der Bürgermeister.

Pfefferer über eigene Erfahrungen

So hätten etwa neben dem Imkerverein auch der Obst- und Gartenbauverein, Kinder und Jugendliche der Wasserwacht, der Frauenbund, die Ministranten, der Pfarrgemeinderat, die Ortsgruppe des Bund Naturschutz, der Kindergarten und sogar einige Stadtratsmitglieder fleißig mitgearbeitet. „Mir hat es persönlich ebenfalls viel Freude bereitet, beim Pflanzen zu helfen“, berichtete Pfefferer über seine eigenen Erfahrungen.

Jedes Beet sei anders gestaltet, was das Stadtbild verschönere. Versehen sind die Flächen zudem mit kleinen Info-Tafeln. Beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschland summt“ habe die Monheimer Gruppe einen Sonderpreis erhalten. Dass derart viele Vereine und Personen in einer Kommune zusammenarbeiten, sei deutschlandweit noch nicht vorgekommen. Das Projekt soll noch ausgeweitet werden, so zum Beispiel in den Stadtteilen. Im Oktober wurden 20 000 Blumenzwiebeln gesteckt, die im Frühjahr aufblühen sollen. Pfefferer dankte allen Mitwirkenden für ihren Einsatz.

Neues Drehleiterfahrzeug

Nach jahrelangen Debatten und Planungen erhielt die Freiwillige Feuerwehr Monheim im vergangenen Sommer ein neues Drehleiterfahrzeug. „Ein überaus freudiges und großartiges Ereignis“, wie Pfefferer zurückblickte. Doch die beste Ausstattung würde nichts bringen, wenn man diese nicht bedienen kann. So bildeten sich elf Kameraden in einer intensiven Schulung weiter, wofür der Rathauschef ausdrücklich dankte. Die neue Drehleiter würde das Aufgabengebiet der Feuerwehr weiter vergrößern.

Pfefferer zeigte sich aber überzeugt: „Unsere tolle Truppe mit ihrem umsichtigen Kommandanten Tobias Ferber schafft das!“ Die stete Einsatzbereitschaft, das fachliche Können und die enorme Zuverlässigkeit der Feuerwehrmitglieder verdiente höchsten Respekt und Anerkennung, so der Bürgermeister. Er dankte auch den Angehörigen der Aktiven für deren Verständnis und Unterstützung.

Sport hat hohen Stellenwert

Die Erfolge der Monheimer Sportler in den Sparten Karate, Sportakrobatik und Turnen komme nicht von ungefähr, machte Pfefferer klar. Das Rezept dahinter seien die Trainerinnen und Trainer, die mit viel Erfahrung die Sportler behutsam und beharrlich von Kindesbeinen an formen, ausbilden und an ihre Leistungsgrenze heranführen. Der Bürgermeister: „Ohne gutes, ausdauerndes Training gibt es keinen Erfolg.“ Die Leistungen der Aktiven würden die gute Arbeit ihrer Betreuer widerspiegeln.

In Monheim habe der Sport einen hohen Stellenwert, betonte Pfefferer in seiner Würdigung, deswegen werde man die sportlichen Einrichtungen weiterhin fördern und ausbauen. „Wir als Stadt schaffen die Rahmenbedingungen, Sie als Trainerinnen und Trainer sorgen für Aktivität, Erfolg und Leben“, wandte sich der Bürgermeister an die Verantwortlichen.

Jubiläum im Juni

Beim Neujahrsempfang würdigte Pfefferer ausdrücklich die Trainer und Betreuer aus den Bereichen Sportakrobatik, Karate und Turnen. Die Sportler selbst werden im Rahmen des 125-jährigen Bestehens des TSV im Juni eigens geehrt.

In seinem Grußwort ging Landrat Stefan Rößle darauf ein, wie man als Gesellschaft Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam und durch Zusammenhalt meistern könne. Gerade unsere Region würde dafür sehr gute Voraussetzungen bieten, „die andere gerne hätten“.

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