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Tanzhaus: Warum so zögerlich?

Tanzhaus: Warum so zögerlich?
Kommentar Von Barbara Wild
09.08.2019

Es ist an der Zeit das leidige Thema Donauwörther Tanzhaus zu beenden und eine klare Lösung zu präsentieren.

Langsam wird die „Causa Tanzhaus“ für Donauwörth eine peinliche Angelegenheit. Erst will man das Stadthaus verhökern, was bekanntlich scheitert. Dann kommt nach und nach heraus, wie marode der Kasten ist und, dass sich anscheinend damals beim Bau niemand an die vorgegebenen Pläne gehalten hat. Doch statt nun Nägeln mit Köpfen zu machen und sich für einen Neuanfang auf diesem Gelände zu entscheiden, werden weitere Gutachten in Auftrag gegeben und immer weiter um das sich eh schon abzeichnende Ende herumgetanzt, wie um das goldene Kalb.

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Mit Recht fragt der Bürger, wie ein Haus, dessen Tiefgarage weder sicher noch zeitgemäß noch groß genug ist, dessen Statik Probleme macht und dessen Raumaufteilung gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig ist – warum halten die Räte an diesen weder historischen noch zweckmäßigen Mauern fest? Die Förderung für eine Sanierung alleine können es nicht sein, denn auch Neubauten können bezuschusst werden.

Doch wie will man auch zukunftsfähige Grundsatzbeschlüsse fassen, wenn das Thema Tanzhaus – laut OB Neudert übrigens Priorität Nummer 1 – im Ferienausschuss auf der Tagesordnung steht. Oberbürgermeister Armin Neudert und zahlreiche Stadträte waren im Urlaub. Es ist an der Zeit, das tragische Schauspiel zu beenden und eine klare Lösung zu präsentieren. Mut braucht es dazu nicht einmal mehr, denn einen Abriss des Tanzhauses würde keiner mehr in seiner Sinnhaftigkeit anzweifeln. Man lechts nach einem Ende des Herumeierns.

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Vereine, Schüler und Kulturschaffende sind gezwungen, sich außerhalb der Großen Kreisstadt Orte für ihre Aktivitäten zu suchen. Das Leben findet anderswo statt. Das ist Donauwörth nicht würdig.

Lesen Sie hierzu den Artikel: Neue Idee für das Donauwörther Platzproblem

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