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Rotes Kreuz

18.04.2015

Vierbeinige Lebensretter

Rettungshunde aus ganz Bayern sind am Schlössle bei Kaisheim auf ihre Einsatztauglichkeit geprüft worden.
Bild: BRK

Test für Rettungshunde aus ganz Bayern bei Kaisheim

Ein Großaufgebot an Hunden und Hundeführern des Bayerischen Roten Kreuzes aus ganz Bayern versammelte sich auf dem weitläufigen Gelände um das Gasthaus Schlössle bei Kaisheim. Es war jedoch kein Einsatz, der rund hundert ehrenamtliche Rotkreuzler zu dem idyllisch gelegenen Ausflugsziel führt: Die Rettungshundestaffel des BRK Nordschwaben richtete dort die Rettungshundeprüfungen aus.

„Wir sind sehr dankbar, dass wir die Prüfungen nun schon zum dritten Mal auf den Grundstücken von Johannes Straß durchführen dürfen“, freut sich Nico Wolf, Fachdienstleiter der Rettungshundestaffel Nordschwaben, der für die Organisation der Veranstaltung verantwortlich zeichnete. Bevor es mit dem Praxistest losging, musste der Hundeführer erst noch eine schriftliche Prüfung ablegen. „Durchgefallen ist hier noch niemand“, berichtet Wolf.

Anders verhielt es sich bei den folgenden Team-Prüfungen. Geschenkt wird einem hier nichts. Nicht bei jedem Team klappte alles reibungslos – die Anforderungen der Verweis- und Unterordnungsprüfung sind hoch. Auch die Vermisstensuche im Wald auf einem Gebiet von 30000 Quadratmetern stellte eine Herausforderung dar. 20 Minuten Zeit hatte der angehende Flächensuchhund, um unspezifischen menschlichen Geruch aufzuspüren und dem Hundeführer die vermisste gefundene Person anzuzeigen.

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Grundsätzlich kann jede Hunderasse zum Rettungshund ausgebildet werden, welcher Hund sich dann jedoch tatsächlich für diese anspruchsvolle Aufgabe eignet, wird erst bei den Prüfungen offensichtlich. Von den 28 angetretenen Teams bestanden elf die Prüfung. Sie können nunmehr in den Rettungshundestaffeln eingesetzt werden.

Die Mitarbeit in der Rettungshundestaffel ist ein zeitintensives Hobby – für Hund und Herrchen. Bis zu zehn Stunden pro Woche investieren die Hundeführer in die Ausbildung der Hunde wie auch in die eigene theoretische und praktische Ausbildung. Diese Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre und wird mit einer Prüfung, die alle 18 Monate wiederholt werden muss, abgeschlossen. Im vergangenen Jahr kamen die schwäbischen Rettungshundestaffeln 23 Mal zum Einsatz. Bei zehn Einsätzen war auch ein Team des BRK Nordschwaben dabei. (pm)

können sich an die Rettungshundestaffel Nordschwaben, E-Mail ausbilder@rettungshunde-nordschwaben.de wenden.

Mehr Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.rettungshunde-nordschwaben.de

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