Newsticker
Pfizer kann nicht so viel Impfstoff liefern wie zugesagt
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Warum die Hilfe für Seriendiebin fehl am Platz ist

Warum die Hilfe für Seriendiebin fehl am Platz ist

Kommentar Von Wolfgang Widemann
14.12.2020

Plus Im Fall der Erzieherin, die in Donauwörth beim Ladendiebstahl erwischt wurde, ist die Bezahlung des entstandenen Schadens fehl am Platz. Die Frau ist nüchtern betrachtet eine Seriendiebin und muss nun für ihre Taten gerade stehen.

Es mag sein, dass in der Vorweihnachtszeit die Menschen sentimental werden und die Hilfs- und Spendenbereitschaft größer ist als sonst. Im Fall der Erzieherin, die in Donauwörth beim Ladendiebstahl erwischt wurde, ist ein solches Verhalten aber fehl am Platz. Die Frau ist nüchtern betrachtet eine Seriendiebin und muss nun für ihre Taten gerade stehen. Daran ändert auch nichts, dass sie nur ihren Schützlingen „etwas Gutes tun wollte“.

Ebenso wenig Hilfe braucht der Kindergarten. Die Mädchen und Buben sollten es verkraften können, nun erst einmal ohne die von der Polizei sichergestellten Spielfiguren auszukommen. Die Kleinen können in der Kita sicher auch anderweitig vernünftig beschäftigt werden. Viele der Kinder dürften die besagten Figuren, mit denen auch Geschichten angehört werden können, ohnehin auch zu Hause haben.

Den potenziellen Spendern soll aber keineswegs die Motivation genommen werden, sich finanziell sinnvoll einzubringen. Gerade in diesen nicht ganz so einfachen Zeiten gibt es in der Region, in Deutschland und der ganzen Welt leider viel zu viele Menschen, die wirtschaftliche Not leiden. Hier ist Hilfe dringend erwünscht und bitter nötig.

Lesen Sie dazu:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren