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Kultur

13.06.2019

Was der erste Harburger Kunstsommer bietet

Die Stadt Harburg mit ihrer pittoresken Kulisse rund um die Burg, soll heuer erstmals zum Schauplatz eines Kunstsommers werden.
Bild: Georg Fackler

Der Harburger Kunstsommer vereint viele Kunstschaffende im Innen- und Außenbereich der Stadt und will vom 14. Juli bis 29. September erlebnisreiche Wochen bieten.

Eine Sommer lang wird Harburg zur großen Flaniermeile für Kunstinteressierte und all diejenigen, die die Freiluft-Saison dazu nutzen wollen, sich durch das Flair der Stadt treiben zu lassen. Der erste Harburger Kunstsommer lädt vom 14. Juli bis zum 29. September dazu ein, mit Künstlern zu malen, mit Fotografen durch die Altstadt zu bummeln, in Schaufenstern und Fenstern ausgestellte Werke zu bewundern, den eigens angelegten Märchenweg mit mindestens 17 bezaubernden Stationen bis zur Burg hinauf zu schlendern ... Kurzum: Die Stadt soll in diesen elf Wochen bunter, sehenswerter und erlebbarer werden.

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„Wir sind stolz, dass es uns gelungen ist, mit dem ersten Harburger Kunstsommer Künstler aller Stilrichtungen mit allen Schichten der Bevölkerung vom Kindergarten über die Schule bis zur Diakonie zusammenzubringen“, sagt Organisatorin Fiorella Salamena im Namen des ganzen Veranstaltungs-Teams des Bildungswerks Harburg. „Um den unterschiedlichen Kunstgattungen gerecht zu werden, haben wir verschiedene Formate gewählt. Herzstück unseres Kunstsommers ist natürlich die Ausstellung von Kunstwerken entlang des Künstlerweges im Stadtbereich. Unser besonderer Dank geht an alle, die uns ihre Häuser und Grundstücke zur Verfügung gestellt haben.“

Künstler präsentieren ihre Werke der Öffentlichkeit

Ausstellungsflächen befinden sich entlang der Donauwörther Straße, auf dem Marktplatz, in der Nördlinger Straße, bei Class Automobile, der Burgapotheke und beim Cafe Mayer, auf der Wörnitz-Insel, im Märker-Park und auf dem Schulgelände. 31 Künstler nutzen die Möglichkeiten auf dieser „Bühne Harburg“ – im Innen wie im Außenbereich –, um ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Gemälde und Objekte sind zu jeder Zeit einsehbar. Besucher können auf dem Künstlerweg durch die Altstadt flanieren und die Arbeiten auf sich wirken lassen.

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Für den Märchenweg werden während des Harburger Kunstsommers kostenlose Führungen angeboten. Stadtführerin Gaby Steger nimmt sich der großen und kleinen Besucher an und erzählt, was es an den einzelnen Stationen zu sehen gibt.

Kunstpartner sind die Stadtkapelle Harburg, die musikalisch in Aktion tritt, die Partnerstadt Gouville, die „Harburg & das Meer“ in und um das Rathaus ausstellt, die Diakonie mit Objekten der Bewohner, die Schule (bunt gestaltete Platten jeder Klasse) und der Kindergarten (Gartenstecker im Märkerpark).

Themenschwerpunkt ist "Harburg blüht"

Ein besonderer Themenschwerpunkt ist das Motto „Harburg blüht“. Klaus Renner installiert auf der Wörnitz sein Projekt mit mannshohen Metallblüten. Die Firma Märker hat eine Blühwiese auf den Rasenflächen vor dem Rathaus angelegt. Ebenso hat die Grund- und Mittelschule Blühflächen angelegt und gestaltet Blumen als Platten. Die Kindergartenkinder bemalen Schablonen in Form von Blumen und machen sie an Metallstäben fest – etwa 50 Stück werden während des Kunstsommers im Märkerpark zu bewundern sein.

Für Poeten gibt es das Literatur-Café am Marktplatz: Gedichte und Geschichten werden in lockerem Rahmen dargeboten. Bei Kaffee und Kuchen mit passender musikalischer Begleitung werden die Literaten ihre Werke vortragen und für Gespräche zur Verfügung stehen. „Wir können also alle gespannt sein, welche Überraschungen uns im Laufe dieses ersten Harburger Kunstsommers erwarten“, freut sich Fiorella Salamena zusammen mit ihrem Team. Doris Thürheimer, die Leiterin des Bildungswerks Harburg, ist stolz auf die Vielfalt und Kreativität des Projekts. Sie würde sich freuen, „wenn aus dem Harburger Kunstsommer eine feste Einrichtung würde.“ (wüb/dz)

Mehr zum Harburger Kunstsommer gibt es im Internet unter www.harburger-kunstsommer.de.

Bereits bekannte Termine

Sonntag, 14. Juli: Offizielle Eröffnung im Märkerpark um 14 Uhr mit Kindergarten und Stadtkapelle Harburg.

Fotowettbewerb: Teilnehmen kann jeder, das Thema muss mit dem Harburger Kunstsommer zu tun haben. Einreichen der Fotos vom 14. Juli bis zum 30. September. Einsendungen an: kunstsommer@schaetzl.com

Sonntag, 21. Juli: Literatur-Café am Marktplatz: Manfred Hahn liest im Café „Bagatelle“.

Samstag, 27. Juli, 8 Uhr: Foto-Exkursion durch Harburg. Teilnehmer gehen mit dem Fotografen Gerhard Meyer durch Harburgs Gassen und fangen besondere Momente in der Morgensonne ein. Treffpunkt um 8 Uhr am Grasparkplatz.

Samstag, 24. August: Wunschbaum-Aktion. Kinder und Junggebliebene können zusammen mit Kristina Hahn ihre Wünsche in Holz verewigen und dann am Wunschbaum befestigen. Die Wünsche bleiben bis zum Ende des Harburger Kunstsommers hängen.

Sonntag, 15. September: LiteraturCafé am Marktplatz: Liselotte Löw liest im Café „Bagatelle“.

Freitag, 27. September: Literatur Café am Marktplatz: Thomas Schichl liest im Café „Käferlein“.

Sonntag, 29. September: Offizielles Ende im Rahmen des Herbstmarkts.

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