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Ausstellung

11.11.2019

20 Künstler mit vielen Ideen

Im Donauwörther Färbertörl zeigten 20 Künstler ihre Werke. Die Kreationen sind sehr unterschiedlich in Form und Aufmachung. Freude und Ernsthaftigkeit sollte verbunden werden.
Foto: Helmut Bissinger

Die Donauwörther Kunstfreunde geben im Färbertörl einen Einblick in ihr zeitgenössisches Schaffen

Draußen zeichneten die Lichtkünstler Bilder auf die Fassade des Färbertörls, drinnen lenkte Peter Kastner die Aufmerksamkeit auf die Exponate der Mitglieder der Donauwörther Kunstfreunde. Die Jahresausstellung des Vereins ist im Rahmen der Kunst- und Lichternacht zu einem Anziehungspunkt geworden. „Wir leisten damit einen Beitrag zu den vielfältigen Aktivitäten an diesem Abend“, sagte Vorsitzender Kastner.

Vielfalt war angesagt im gotischen Stadtmauerturm. 20 der 46 Vereinsmitglieder haben jeweils drei ihrer gelungensten Werke für die nicht-jurierste Schau eingereicht. Dem Besucher begegnen offene Kreationen aus Plastik, Gemälde und Aquarelle von Landschafts-, Gebäude- und Ortsansichten sowie Blumenbilder und Naturstimmungen. Dazu gibt es abstrakte Auseinandersetzungen mit Form und Farbe, Keramikgefäße mit reizvollen Glasuren und raffinierte Fotocollagen. „Bei uns steht nicht die große Kunst im Blickpunkt, sondern die Werke von Menschen, die etwas mit Freude, aber auch Ernsthaftigkeit zuwege bringen“, sagte Pater Kastner. Er freute sich, dass es die Jahresausstellung nunmehr seit 34 Jahren gebe. In Verbindung mit der Lichternacht sei es eine gelungene Symbiose. Die Künstler hätten sich mit kreativen Ideen mit den unterschiedlichsten Materialien beschäftigt. Das sei faszinierend. Die Kunstfreunde hätten die Kreativität ihrer Mitglieder nie eingeengt und schätzten Gegenständliches genauso wie Abstraktes. „Es gibt keine Eindeutigkeit, aber das macht den Reiz aus“, meinte Kastner.

„Offenheit für unterschiedliche Arten visueller Eindrücke, intensive Betrachtung, Suchen und Erlernen von Ausdrucksmöglichkeiten in Form und Farbe zeichnen unsere Künstler aus.“ Sie zeugten von der Hinwendung zum gestalterischen Tun und der Bereitschaft, ein Thema vertieft zu entwickeln. Kastner: „Man kann nachvollziehen, wie der Weg von der Wahrnehmung über das Nachdenken zur Gestaltung führt.“

Zu sehen sind Exponate von Hanna Busduga (Bissingen), Claudia Dorina (Harburg), Hans-Peter Exner, Stephanie Exner (beide Tapfheim), Susanne Faul (Harburg), Christine Ferber, Hermann Ferber, Wolfram Gühne (alle Donauwörth), Roland Hess (Ingolstadt), Eugen Keri (Augsburg), Christa Knitl, Anna Mayrhofer, Steffi Proeller, Yvonne Rappl, Christa Ritzl (alle Donauwörth), Karl Rubner (Altisheim), Jan Scack, Andre Seidel, Anneliese Waffenschmidt und Theresia Zausig (alle Donauwörth).

Die Ausstellung mit Malerei, Plastiken, Keramik, Fotoarbeiten und Kalligrafie ist bis 1. Dezember jeweils mittwochs von 14 bis 17 Uhr, freitags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von zehn bis zwölf Uhr sowie 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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