Fußball

04.06.2019

Letzte Chance für den TSV Rain

Für das Spiel gegen Gebenbach steht auch Trainer Daniel Schneider wieder im Kader, denn einige Stammkräfte des TSV Rain fehlen.
Bild: Szilvia Izsó

Die Tillystädter gehen stark personalgeschwächt in das Relegationsspiel bei der DJK Gebenbach. Der Gegner glänzt mit starken Offensivspielern.

Entgegen dem bundesweiten Trend im Profifußball, bei dem sich heuer die klassentieferen Außenseiter 1. FC Union Berlin und SV Wehen-Wiesbaden gegen die arrivierten, klassenhöheren Teams des VfB Stuttgart und des FC Ingolstadt 04 durchsetzten, konnten in der Relegation zur Regionalliga-Bayern die „Platzhirsche“ ihre Plätze knapp verteidigen. Dies gelang dem TSV 1860 Rosenheim gegen die DJK Gebenbach (1:0/1:1) und dem SV Heimstetten gegen den TSV Rain (1:1/2:1). Durch den Aufstieg des FC Bayern München II in die 3. Bundesliga ist aber in der Regionalliga-Bayern noch ein Platz frei geworden. Um diesen spielen am heutigen Mittwoch und am Pfingstsamstag die beiden unterlegenen Mannschaften der ersten Runde, die DJK Gebenbach und der TSV Rain.

Hinspiel am Mittwoch in Gebenbach

Der Auftakt dieser beiden Spiele findet am heutigen Mittwochabend, ab 18.30 Uhr bei der DJK Gebenbach statt. Dort trifft der gastgebende Vizemeister der Bayernliga Nord auf den Vizemeister der Bayernliga-Süd, den TSV Rain. Das Rückspiel steigt dann am kommenden Pfingstsamstag, ab 16 Uhr im Georg-Weber-Stadion in Rain.

Die DJK Gebenbach ist für den TSV Rain bisher ein gänzlich unbekannter Gegner. Die Gemeinde Gebenbach hat 900 Einwohner und liegt 13 Kilometer nördlich von Amberg in der Oberpfalz. Gebenbach gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hahnbach im Landkreis Amberg-Sulzbach.

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Für die DJK Gebenbach geht es steil bergauf

Sportlich ging es in den vergangenen zwei Jahrzehnten steil nach oben. Über die Zwischenstationen der drei Meisterschaften in der Kreisliga (2011/2012), der Bezirksliga-Nord (2014/2015) und der Landesliga-Mitte (2016/2017) ging es in die Bayernliga Nord. Dieser Liga gehört Gebenbach seit zwei Jahren an. Rang fünf im Vorjahr und die jetzige Vizemeisterschaft runden das positive Bild ab. Genauso wie der Meister TSV Aubstadt hat auch der „Vize“ satte 83 Tore erzielt. Den Ausschlag für die Meisterschaft gab aber die Defensive. Aubstadt in der Rhön kassierte nur 27 Gegentore, die DJK dagegen 42.

Überragende Offensivspieler der Oberpfälzer sind Niko Becker mit 18 Toren. Dominik Haller mit 17 Toren und Marco Seifert mit 16 Einschüssen. Dieses Trio wird die Rainer Defensive sicher sehr beschäftigen.

TSV Rain war vor dem Tor nicht effektiv genug

Beim TSV Rain konnte man mit der Leistung in beiden Relegationsspielen gegen den SV Heimstetten im Grunde sehr zufrieden sein. Was halt nicht so erquickend war, war die schwache Chancenverwertung. Im Heimspiel gegen Heimstetten war dies besonders bitter, weil nach einer liegengelassenen Topchance für Rain im Gegenzug der nicht erwartete 1:1-Ausgleich fiel. Drei Tage später in Heimstetten waren zwei individuell starke Aktionen des SVH, neben der erneut nicht guten Chancenverwertung der Rainer für den SVH-Sieg verantwortlich.

Lesen Sie hierzu auch: Bittere Niederlage für den TSV Rain in Heimstetten

Trainer Daniel Schneider schnürt die Fußballschuhe

Das Team reist heute personell angeschlagen in die Oberpfalz, um dort ein gutes Ergebnis zu realisieren, dass für Pfingstsamstag alle Optionen offenlässt. Fehlen werden heute neben den bereits bekannten Julian Brandt und Michael Knötzinger noch die angeschlagenen Michael Krabler und Johannes Müller sowie aus privaten Gründen Dominik Bobinger. Dafür rücken Außenverteidiger Sebastian Hackenberg und Astrit Topalaj aus dem Bezirksliga-Team und Trainer Daniel Schneider in den Kader nach. So gibt Trainer Daniel Schneider eigentlich nur eine Maxime vor: „Wir müssen schauen, dass uns ein gutes Ergebnis gelingt, damit wir die wirklich gute Saison am Samstag im Rückspiel noch krönen können.“

Fanbus: Der TSV Rain setzt für das Auswärtsspiel wieder einen Bus ein, Abfahrt ist um 13.45 Uhr am Georg-Weber-Stadion. Für Fans besteht wieder eine Mitfahrgelegenheit.

Aufgebot TSV Rain: Maschke und Peuser (Tor), Hackenberg, Schröder, Triebel, S. Müller, Bär, Käser, Topalaj, Zupur, Bauer, Kurtishaj, Luburic, Belousow, Spieler und Schneider.

Schiedsrichter: Angelika Söder (TSV Ochenbruck)

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