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16.11.2019

Beim Jahrgangstreffen werden Erinnerungen wach

Der Friedberger Jahrgang 1939 traf sich zum 80. Geburtstag und tauschte viele Erinnerungen aus.
Bild: Gottfried Gellner

Viel zu erzählen gab es beim Treffen des Jahrgangs 1939, der im Sommer 1945 – streng getrennt nach Mädchen und Buben – in Friedberg eingeschult worden war. Bei Sirenengeheul und drohenden Fliegerangriffen ging es eilig in die Bunker der Nachbarschaft, am Friedberger Berg, in den Ziegler-Keller oder in die heute noch vorhandene Betonröhre am Bahndamm Unterm Berg. Unvergessen der Einmarsch der amerikanischen Truppen. Aus den Panzerluken schauten Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Damals ganz normal empfunden: im Sommer barfuß zur Schule, Schulspeisung im Mezgergut und Kartoffelkäfer-Suche statt Schulsport.

In St. Jakob beleuchtete Pater Rolf Fuchs die besinnlichen Seiten solcher Klassentreffen. Er sprach von Dankbarkeit, noch dabei sein zu dürfen, und ermutigte dazu, auch bei Krankheit und Alleinsein das Miteinander zu suchen.

Die besinnliche Stunde in der Kirche St. Jakob wurde bereichert durch die Klassenkameradin Katherina Pemsl, die im Duett mit einer weiteren Harfenistin die Feier umrahmte. Für Wohlklang sorgte auch der Zweigesang der Marbacher Deandl. Im Gasthof zur Linde wurde Vergangenes lebendig, eingefärbt von den Mundarten der Angereisten in Bayerisch-Schwäbisch, Fränkisch und Schwyzer Dütsch. (FA)

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