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Polizeireport Laimering

09.02.2018

Betrunkene Partygänger werden renitent

Fasching = Besäufnis? Die Polizei hat alle Hände voll zu tun mit Betrunkenen.
Bild: Christoph Lienert (Symbolbild)

Schlägerei und Alkoholfahrten. Selbst am Vormittag ist mancher schon blau.

Der Fasching hält die Friedberger Polizei auf Trab: Zum Endspurt der närrischen Tage müssen sich die Beamten um zahlreiche Betrunkene kümmern, die im Rausch teilweise auch noch renitent sind.

Gegen 3.30 Uhr in der Nacht zum Freitag foderte der Sicherheitsdienst einen 19-jährigen Gast einer Faschingsparty in Laimering auf, das Rauchen im Zelt einzustellen und dieses zu verlassen. Der stark alkoholisierte junge Mann wurde laut Angaben von Zeugen zunehmend aggressiver. Bei einem anschließenden Gerangel schlug er den Kopf eines Sicherheitsdienstmitarbeiters gegen eine Hauswand. Dieser zog sich dabei eine Kopfplatzwunde zu und musste zur medizinischen Versorgung ins Friedberger Krankenhaus.

Während die Rettungskräfte im Aufbau des Krankenwagens sich um einen Partygast kümmerten, machte sich eine ebenfalls stark betrunkene 16-jährige im Fahrerraum zu schaffen und konnte nur mit Gegenwehr nach draußen gebracht werden. Dort wurde sie dem Vater übergeben. Die Jugendliche erwartet nun eine Anzeige wegen Hausfriedensbruches.

Eine weitere Besucherin machte sich Sorgen über den Gesundheitszustand ihrer beiden Freundinnen. Gegenüber den eingesetzten Rettungskräften verhielten sie sich eher aggressiv als dankbar und verweigerten beim Versuch der weiteren Abklärung die Durchführung eines Alkoholtestes. Zur weiteren Beobachtung wurden sie ins Krankenhaus Aichach transportiert.

Bereits am frühen Abend hatte ein 76-Jähriger gut getankt: Beim Rückwärtsfahren in Ried stieß er zunächst gegen sein eigenes Mülltonnenhäuschen. Dabei gingen Heckklappe und Heckscheibe seines Pkws zu Bruch. Als er anschließend das Fahrzeug verließ, rutschte er aus und kam zunächst nicht mehr selbst auf die Beine. Besorgte Anwohner verständigten daraufhin die Polizei. Diese stellte starken Alkoholgeruch fest. Ein daraufhin durchgeführter Test zeigt 1,4 Promille. Den Senior erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Noch stärker betrunken war ein 30-jähriger Verkehrsteilnehmer, der am Donnerstag um 8.50 Uhr, auf der Bundesstraße 2 bei Mering einem vor ihm befindlichen Pkw-Fahrer auffuhr, als dieser verkehrsbedingt an der Ampel stehen bleiben musste. Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, fiel nicht nur der Alkoholgeruch, sondern auch der unsichere Stand des Unfallverursachers auf. Die Beamten staunten nicht schlecht, als das Alkoholmessgerät noch vor 10 Uhr bereits 2,3 Promille anzeigte. (gth)

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