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Empfang in Kissing

19.05.2019

Der Neue begrüßt die Neuen in Kissing

Auch Nina Lang und Markus Ströbele fühlen sich in Kissing mit ihrem Sohn Leo sehr wohl.

Gemeinde Kissing informiert zugezogene Bürger über interessante Angebote in Kissing.

Für den seit wenigen Wochen amtierenden Bürgermeister Reinhard Gürtner war es eine Premiere, als er am Sonntag im Rathaus zahlreiche Bürger begrüßte, die im Laufe des vergangenen Jahres neu nach Kissing gezogen sind. Rund fünf Dutzend Teilnehmer waren der Einladung der Gemeinde gefolgt und ließen sich bei einem Sektempfang über Infrastruktur, Freizeitangebote und Vereinsleben informieren. Als Willkommensgeschenk gab es Gutscheine zur kostenlosen Nutzung der Gemeindebücherei für ein Jahr.

In Kissing eine neue Heimat gefunden

Die zahlreichen Pluspunkte wurden auf einer Fotowand im Foyer und bei einer Präsentation im Sitzungssaal auflistet: Bücherei und Paartalhalle, Beachvolley- und Skaterplatz, Brauchtum, Kultur, Sport und vieles mehr. Diese Vorteile wissen auch Markus Ströbele und seine Familie zu schätzen. Er stammt vom Bodensee, hat in Augsburg studiert und ist vor einem halben Jahr zu seiner Partnerin nach Kissing gezogen. „Wir haben sehr lange nach einem passenden Heim in Augsburg gesucht“, erzählt er, „schließlich aber doch in Kissing gebaut.“

Mit dem Zug kann Ströbele stressfrei zu seiner Arbeit nach München pendeln. Bisher hat er in seiner neuen Heimat nur ein kleines Manko entdeckt: „Einen richtigen Ortskern gibt es hier leider nicht!“

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Was es in Kissing alles gibt

Dafür habe die 2300 Hektar große Gemeinde ihren 11600 Bürgern allerhand anders zu bieten, zählte Gürtner auf. „Wir haben viel Geld in die Hand genommen und rund ums Rathaus öffentliche Gebäude errichtet oder erweitert und energetisch saniert.“ Von der Kinderbetreuung bis zu Senioren-Einrichtungen schlug der Bürgermeister einen großen Bogen und schilderte anschaulich, wie gut es sich an der Paar leben lasse.

Dazu trage unter anderem auch das rege Vereinsleben bei; vom Bogenschießen über Kunst- und Theaterverein bis zu den Pfadfindern und ehrenamtlichen Hilfsdiensten finde jeder das passende Angebot. Auch künftig wolle Kissing sein hohes Niveau halten, um für alle lebens- und liebenswert zu bleiben.

Auch Elisabeth Werle ist froh, dass sie vergangenes Jahr von Kempten zu ihren beiden Töchtern nach Kissing gezogen ist; die 66-jährige fährt mit dem Rad zum Einkaufen oder an den Weitmannsee und interessiert sich für die Veranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt. „Wenn ich einen Arzt oder später mal betreutes Wohnen brauche, habe ich auch gleich alles in der Nähe.“

In Kissing kommt man ins Gespräch

Für die musikalische Umrahmung des Empfangs sorgten im Rathaus Jugendliche der Musikschmiede. Nach dem offiziellen Teil konnten die Neubürger im zwanglosen Gespräch nähere Kontakte zu Ratsmitgliedern und Vereinsvertretern knüpfen.

Der Bürgermeister empfahl ihnen auch einen Besuch des Brunnenfestes, das am 28. und 29. Juni wieder auf dem Rathausplatz stattfindet: „Dabei können Sie in Ruhe Ihre neue Heimat kennenlernen!“ Zuvor feiert die freiwillige Feuerwehr in der Woche vom 19. bis 23. Juni ihr 150-jähriges Bestehen.

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