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Volleyball

01.02.2016

Die Serie reißt daheim

Volleyball 3. Liga Ost, TSV Friedberg gegen TSV Zirndorf    Punktete mit all seiner Routine: Landi Strempel (rechts)
Bild: Peter Kleist

 Friedbergs Volleyballer unterliegen nach vier Siegen in Folge in eigener Halle dem TSV Zirndorf. Auch ein altbekannter Routinier kann dem Team nicht helfen

Es hat nicht sollen sein, die Serie des TSV Friedberg, der zuletzt vier Siege nacheinander feiern durfte, ist gerissen. Mit 1:3 verloren die Friedberger in der heimischen TSV-Halle gegen den TSV Zirndorf, obwohl sie den ersten Satz noch gewonnen hatten.

Bereits vor dem Spiel musste Spielertrainer Christian Hurler sein Team umstellen, da kurzfristig Tobi Hohner und Stefan Erhardt gesundheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Deshalb verstärkten mit Thomas Gmeiner und Andreas Strempel zwei Spieler der zweiten Mannschaft das Team.

Die Friedberger gaben von Beginn an Gas, wollten sich für die 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren. Durch eine gute Blockarbeit und ein variables Zuspiel von Michi Hurler konnte der TSV immer wieder punkten. Nach zwei Auszeiten der Zirndorfer in der Mitte des Satzes konnten sich die Friedberger beim Stand von 18:15 etwas absetzen. Diesen Vorsprung brachten die Schützlinge von Trainer Christian Hurler ins Ziel und gewannen den ersten Satz mit 25:20.

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Der zweite Satz begann aus Sicht der Gastgeber katastrophal. Viele Eigenfehler im Spielaufbau sorgten für Unruhe. Auch zwei schnelle Auszeiten konnten den 4:13-Rückstand nicht verhindern. Auch die Einwechslung des Routiniers Andreas Strempel stabilisierte die Annahme nicht. Gegen Ende des Satzes sorgte eine Aufschlagserie von Fabian Gumpp noch für einige Punkte, allerdings spielten die Zirndorfer in dieser Phase clever und hielten die Gastgeber auf Abstand halten. Am Ende war es ein Block der Gäste, der den Satz mit 19:25 aus Friedberger Sicht beendete.

Im dritten Spielabschnitt starteten die Friedberger ähnlich wie im Satz zuvor. Viele Eigenfehler sorgten für die Zwischenstände von 3:6 und 9:13. Auch nach Auszeiten fand die Mannschaft um Kapitän Andi Eichhorn nicht besser ins Spiel. Ganz im Gegenteil, der Vorsprung der Zirndorfer vergrößerte sich, sodass Friedberg teilweise acht Punkte zurücklag. Da Zirndorf an diesem Nachmittag die cleverere Mannschaft war, konnte sie auch den dritten Abschnitt mit 25:17 zu ihren Gunsten entscheiden.

Der letzte Satz des Tages begann genauso wie die beiden zuvor. Zirndorf spielte stark auf, und die Friedberger verkrampften in allen Bereichen. Wieder geriet man schnell mit 4:9 in Rückstand. Selbst Auszeiten halfen an diesem Nachmittag nichts. Friedberg konnte meist nur einen Punkt am Stück machen, während die Gäste teilweise fünf in Folge erzielen konnten. So kam es, dass die Friedberger gegen Ende des Satzes beim Stand von 12:20 wieder mit acht Punkten hinten lagen. Kurze Zeit später hatten die Gäste ganze zehn Matchbälle, von denen sie gleich den ersten zum 25:14 verwandelten.

Somit verlor Friedberg nach einem guten ersten Satz mit 1:3 gegen Zirndorf. Ähnlich wie bereits im Hinspiel fanden die Friedberger teilweise nicht ins Spiel und konnten phasenweise nicht das abrufen, was sie in den letzten Spieltagen gezeigt hatten. Nach dieser Niederlage befindet sich der TSV auf dem siebten Platz und ist wieder mittendrin im Abstiegskampf. „Heute konnten wir leider nicht unsere gewohnte Leistung abrufen und haben uns definitiv unter Wert verkauft. Leider haben wir nach dem ersten Satz größtenteils aufgehört zu spielen“, so Mittelblocker Michi Stöcker nach dem Spiel.

Friedberg Eichhorn, Gmeiner, Gumpp, Heintz, C. Hurler, M. Hurler, Müller, Oehler, Steffan, Strempel, Stöcker, Wacker

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