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Jubiläum

18.06.2018

Ein Lob auf den Gemeinsinn der Eurasburger

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Über 70 Gruppen nahmen am Festzug zum Jubiläum der Feuerwehr Eurasburg teil, darunter auch viele benachbarte Wehren.
Bild: Günther Jaumann

Seit 125 Jahren ist die Feuerwehr immer zur Stelle, wenn es brennt. Das feiert die ganze Gemeinde mit einem großen Fest und vielen Freunden.

Mit einem abwechslungsreichen Festprogramm feierte die Freiwillige Feuerwehr Eurasburg ihren 125. Geburtstag. In zahlreichen Sitzungen wurde von dem 20-köpfigen Festausschuss ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte. Über die Patenschaft eines ausgewählten Vereins freute man sich besonders. Die Namensvetter aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, sagten bereits vor zwei Jahren zu. Seitdem entstand eine gute Freundschaft zwischen den beiden Vereinen.

Die Chronik der Feuerwehr reicht bis in das Jahr 1893 zurück. Mit der Anschaffung einer Druckspritze und 50 Meter Schlauch durch die Gemeinde Eurasburg begann bald darauf die Geschichte der Feuerwehr, die nun drei Tage lang gefeiert wurde. Über die Jubiläumstage freuten sich besonders Vorsitzender Christian Kraus, sowie Kommandant Norbert Völk.

Zum Auftakt bereits am Freitag ging es richtig los bis tief in die Nacht mit einer „Blaulichtparty“ im Festzelt. Die Eurasburger Coverband „Overdrive“ gab ihr Bestes und sorgte für Stimmung pur. Danach gab es Ablösung mit der Partyband „Shout“. Der darauf folgende Samstag begann mit dem Bieranstich durch Schirmherr und Bürgermeister Paul Reithmeir sowie Diplom-Braumeister Peter Josef Engelsmann.

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Vorgestellt wurden an diesem Abend die zehn ausgesuchten Festdamen, außerdem gab es etliche Beförderungen mit Verteilung der jeweiligen Dienstgradabzeichen. So wurden zum Feuerwehrmann bzw. Frau befördert: Jürgen Furnier, Stefanie Menzinger und Manuela Winterstein, zum Oberfeuerwehrmann: Raphael Meßner und Thomas Ziegenaus. Ab 20 Uhr präsentierte sich dann die fünfköpfige Showband „Dolce Vita“, die nun schon seit 1984 in der gleichen Besetzung ihre Fans begeistert.

Beim sogenannten Fest-Jubeltag am Sonntag war besonders viel geboten. Mit dem Weckruf der Blaskapelle ab 6 Uhr, wurden danach die Vereine im Festzelt empfangen und einzeln vorgestellt, musikalisch begleitet von der „Heldensteiner Heubodnblosn“. Zur Stärkung wurde ein Weißwurstfrühstück geboten. Es folgten Grußworte u.a. von Landrat Klaus Metzger und Landtagsabgeordnetem Peter Tomaschko, die sich beide bei den Feuerwehren im Kreis für ihr unermüdliches Engagement bedankten. Einen historischen Rückblick gab Kreisbrandrat Christian Happach. Er sprach die vielen Einsätze der Feuerwehren an und betonte, wie doch viele Leute froh und beruhigt sind, dass geholfen werden kann.

Pfarrer Martin Schnirch zelebrierte die Messe im Festzelt. In seiner Predigt sprach er die Hilfsbereitschaft der Feuerwehren an, lobte die Jugendgruppen sowie den Gemeinsinn. 75 Vereine beteiligten sich nachmittags am Festzug durch die Gemeinde. Beim Tauzieh-Wettbewerb stellten Frauen- und Männer-Teams ihre Kraft unter Beweis. Zum Ausklang lief die WM-Übertragung des Länderspiels Deutschland-Mexiko im Bar-Zelt nebenan.

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