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Trampolinturnen

25.10.2017

Friedberg springt der Konkurrenz davon

Überraschungssiegerin und bayerische Jahrgangsmeisterin Trampolin: Diana Raffler vom TSV Friedberg.
Bild: Werner Miller

Die Ausbeute kann sich sehen lassen: Bei den Jahrgangsmeisterschaften des Bayerischen Turnverbands in Burgkunstadt steht der TSV acht Mal auf dem Siegerpodest.

Bei den Jahrgangsmeisterschaften des Bayerischen Turnverbands in Burgkunstadt hat das Team des TSV Friedberg abgeräumt: Acht Mal standen die Turner auf dem Siegerpodest, sie eroberten drei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Mal Bronze.

Sehr beeindruckend fanden sie die neu sanierte Obermainhalle des TSV Burgkunstadt. Bestens vorbereitet ging es nach dem Einmarsch der zwölf bayerischen Vereine an die vier Geräte von Eurotramp. Zunächst lief es zäh, aber dann kamen die Friedberger in die Gänge und erreichten ihre optimale Sprunghöhe in den verschiedenen Jahrgängen und Leistungsstufen. Einmal angefangen, stellten sich die Erfolge ein, die Cheftrainer Christian Groß von seinen Schützlingen erwartete. Er sagte: „Leistung abzurufen, wenn es darauf ankommt, ist eine der großen Herausforderungen im Leistungssport. Das Wissen um deine Fähigkeit beschert dir den freien Kopf und die notwendige Lockerheit.“

Der Start zum Wettkampf begann mit den Jüngsten des Jahrgangs 2005 männlich. Tim Wanitscheck sprang mutig und sicher. Das Ergebnis war der zweite Platz. Johannes Lüttig (Jahrgang 2003) freute sich sehr über seinen dritten Platz.

Nicht ganz rund lief es beim Jahrgang 2006 der Mädchen. Melanie Östlund kämpfte sich zwar in schöner Ausführung ins Finale und wurde so Achte. Julina Kimmel war ein bisschen traurig, weil sie als Neunte den Rutsch ins Finale der besten Acht knapp verpasste. Melissa Fehn startete mit gutem Gefühl und bester Tagesform in Pflicht, strauchelte jedoch in der Kür und wurde nur Sechzehnte. Dafür überraschte Phönix Baumgardt im Jahrgang 2005 umso mehr. Den errungenen Finalplatz zwei hielt sie eisern und feierte als bayerische Vizemeisterin ihrem bisher größten Erfolg.

Pech für Helena Chortikoglou. Ein Fehler in der Kür wurde der ehrgeizigen und willensstarken Turnerin zum Verhängnis. Ein elfter Platz brachte sie trotzdem nicht aus dem Gleichgewicht. Lara Quittkat fehlen hier noch diverse Schwierigkeiten. Dadurch wurde es für sie ein zwölfter Platz. Das erste Mal stand Diana Raffler als bayerische Meisterin des Jahrgangs 2004 mit strahlendem Lächeln ganz oben auf dem Treppchen. Eine blitzsaubere Übung legte Anna Lena Reith (Jahrgang 2003) auf das Tuch und wurde mit einem dritten Podestplatz belohnt. Für Katharina Einertshofer war es der achte Platz im Finaldurchgang.

Beim Jahrgang 2001 beherrschte Lukas Heißler mit haushoch gesprungen Schrauben und Salti die Szene und setzte sich mit knapp sieben Punkten Vorsprung vom Rivalen Sebastian Schreck von der TS Bayreuth ab. Umso mehr freute sich der frisch gebackene bayerische Meister als sein Vereinskamerad Marc Kimmel neben ihm als dritter auf dem Podest stand.

Siegerin des Tages und eine Klasse für sich war wieder einmal Tatjana Hesse vom Jahrgang 2001. Als beste Trampolinturnerin des TSV Friedberg bot sie mit schwierigsten Sprungelementen eine Leistungsschau vom allerfeinsten. In brillanter Ausführung und fehlerlos im Vorkampf und Finale feierte sie ihren bayerischen Meistertitel zur größten Freude der Friedberger Mannschaft. Mit 130,800 Punkten erreichte sie die Tageshöchstnote aller 120 Teilnehmer aus allen Jahrgängen, die nicht einmal von Lukas Heißler, der es auf die zweithöchste Note von 130,380 schaffte, getoppt wurde.

Auch Annika Arzberger gehört zu den Spitzenturnerinnen des TSV Friedberg und war eine der Favoriten des Wettkampfs. Kein Sportler freut sich über ein undankbaren vierten Platz. Annika musste mit ihm vorlieb nehmen. Letztendlich fehlten ihr nur 0,3 Punkte zu einem Treppchenplatz.

Das Kampfgericht unterstützten die Friedberger Sarah Krüger, Ulrike Hesse, Christian Groß und Michael Baumgardt. Drei Meistertitel, zweimal Vizemeister und drei Bronzemedaillen waren die stolze Ausbeute des Wettkampfs. Den gewonnenen Mannschaftswanderpokal des letzten Jahres, der nur an die jüngeren Jahrgänge geht, mussten die Friedberger allerdings trotz der errungenen Erfolge an die Munich Airriders abgeben.

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