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07.03.2019

Gemeinde in Friedberg als Vorbild im Kampf gegen Missbrauch

Wie heißt es so schön: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis.“ Im Fall des Arbeitskreises „Prävention“ der Friedberger Pfarrei Sankt Jakob ist jeglicher Spott allerdings völlig unangebracht.

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Pater Brühl hat Experten aus den verschiedensten Bereichen in den Arbeitskreis geholt, will dem Problem Missbrauch auf breiter Ebene den Kampf ansagen. Einen klaren Zeitplan und konkrete Ziele hat er ebenfalls formuliert. So geht konsequentes Handeln, das man bei der Institution Kirche seit Jahren vergeblich sucht.

Natürlich ist ein Schutzkonzept zunächst nur ein Berg Papier. Wirkung kann es nur entfalten, wenn es mit Leben gefüllt wird. Das wiederum hängt daran, wie intensiv die Verantwortlichen einer Gemeinde die angekündigte „Kultur der Achtsamkeit“ vorleben.

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Was die Pfarrei Sankt Jakob tut, ist streng genommen das Mindeste, das man erwarten darf. Aber sie tut es. Im Gegensatz zu so vielen Gemeinden, in denen immer noch eine „Kultur des Schweigens“ herrscht. Es ist höchste Zeit für kompromisslose Maßnahmen gegen Missbrauch in der gesamten katholischen Kirche. Alles andere ist unerträglich und beschämend.

Lesen Sie auch: Keine Chance dem Missbrauch


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