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Giftköder am Mandichosee: Dafür gibt es keine Rechtfertigung

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Kommentar Von Thomas Goßner
15.08.2019

Das Tierschutzgesetz sieht zu Recht hohe Geld- und Haftstrafen von drei Jahren vor.

Zugegeben – wer hat nicht schon einmal über Hundedreck auf dem Gehweg oder streunende Nachbarskatzen im eigenen Garten geärgert? Was der eine heiß und innig als sein Haustier liebt, das kann für den anderen durchaus eine Belästigung sein. In aller Regel ist dann aber nicht der Vierbeiner der Schuldige, sondern der Mensch, der den Anforderungen an eine verträgliche Haltung nicht genügt.

Darum ist es schlicht und einfach unerträglich, wenn die Wut dann an den Tieren ausgelassen wird, wie es im Fall der mittlerweile drei toten Hunde am Mandichosee offenbar der Fall ist. Für ein solches Verhalten gibt es keine Rechtfertigung.

Auch wenn die Fälle noch einige Rätsel aufgeben und die Todesursache nicht eindeutig geklärt ist, raten Polizei und Behörden zur Vorsicht. Sie vermuten, dass hier Giftköder ausgelegt wurden.

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Es gibt ein spezielles Training für Hunde

Merchings Bürgermeister Martin Walch rät Hundebesitzern sogar ganz von einem Besuch am Seeufer ab. Noch besser wäre es aber, mit den Hunden ein Anti-Giftköder-Training zu absolvieren.

Dabei lernen die Tiere, dass sie auf der Straße an nichts Fressbares rangehen und Herrchen oder Frauchen anzeigen sollen, wenn sie Futter gefunden haben.

Lesen Sie dazu unseren Bericht Dritter toter Hund am Mandichosee: Wurden Giftköder ausgelegt?

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