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Kinderspielplatz: Trotzhaltung hilft nicht

Kommentar Von Ute Krogull
30.11.2020

Plus Beim Streit über die Lärmbelästigung am Schlosspark in Friedberg sind die Fronten zwischen Anwohnern und Bürgermeister verhärtet. Aber Trotzen bringt keinem etwas.

Ein Grundstück am Friedberger Schlosspark ist eigentlich eine Traumlage. Doch Anwohner in der Schützenstraße fühlen sich seit einigen Monaten wie in einem Alptraum.

Wer mit den Nachbarn direkt unterhalb des neuen Spielplatzes spricht, sieht und hört, dass da die Nerven blank liegen. Und sobald halbwegs Spielplatzwetter ist, versteht auch jeder, der vorbeigeht, warum: Auf dem Spielplatz ist die Hölle los.

Bürgermeister Roland Eichmann sagt, es sei oft wenig los, wenn er vorbeikommt. Das habe er sogar mit Fotos dokumentiert. Munition in einem Gefecht zwischen Nachbarn und Bürgermeister, bei dem jeder dem anderen einen unangebrachten Ton, mangelndes Verständnis und wahlweise Über- oder Untertreibung vorwirft. Die eine Seite hat einen Anwalt eingeschaltet (was nicht viel bringen dürfte), die andere verweigert mittlerweile das Gespräch (was auch nichts bringt).

Es wird keine perfekte Lösung für den Spielplatz geben

Auch wenn es in erster Linie nur um zwei betroffene Familien geht, wird das Thema inzwischen ein politisches. Damit hier eine Lösung gefunden werden kann, ohne dass jemand als kinderfeindlich oder bürgerfeindlich an den Pranger gestellt wird, sollten sich Verwaltung, Nachbarn und Fraktionen noch einmal zusammensetzen. Es wird keine perfekte Lösung geben, das ist ohnehin klar. Doch mit Trotzhaltung kommt keiner weiter.

Lesen Sie dazu den Artikel:

Der Streit um den Spielplatz im Schlosspark spitzt sich zu

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