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Jubiläum in Kissing

20.02.2016

Kissing feiert heuer gleich zwei Tage Brunnenfest

Ganz Kissing komt beim Brunnenfest zusammen und das heuer sogar an zwei Tagen.
Bild: Gitti Englschall (Archiv)

Zum 20. Mal findet die Veranstaltung statt. Deswegen soll es schon am Freitag losgehen mit Auftritten von jungen Bands

Gleich auf zwei Tage Brunnenfest können sich die Kissinger freuen. Denn die Gemeinde lädt heuer bereits zum 20. Mal zu diesem geselligen Höhepunkt im Veranstaltungskalender ein. Aus Anlass des runden Jubiläums haben sich gerade auch viele der Beteiligten eine Ausweitung gewünscht. Dazu signalisierte jetzt der Jugend-, Kultur- und Sportausschuss (JKS) grünes Licht.

Bisher fand das Brunnenfest immer an einem Samstag statt. Geboten ist dabei ein Programm für die ganze Familie. Bei der Verköstigung und beim Programm engagieren sich viele der Kissinger Vereine, Firmen und Organisationen. Als Gastgeberin kümmert sich zweite Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen ums Gelingen des Festes.

Von ihr kam – auf Bitten vieler Mitwirkender – auch der Vorschlag, in diesem Jubiläumsjahr bereits am Freitag, 1. Juli, zu beginnen und von circa 20 bis 23 Uhr Programm zu machen. Am folgenden Samstag wird wie bisher von circa 15 bis 24 Uhr gefeiert. Die Idee für den zusätzlichen Freitagabend ist es, auf dem Rathausplatz Jugendbands eine Plattform zu bieten. Dazu könnte die Gemeinde auch einen Bandwettbewerb für Jugendgruppen ausloben und das Finale an diesem Abend austragen, so ein weiterer Gedanke, den der Bürgermeister Manfred Wolf in der JKS-Sitzung vortrug. Der Samstag findet wie bisher auch mit den auftretenden Vereinen und einer Band am Abend statt.

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Weil die Gemeinde für den Freitagabend unter anderem Security, Ton- und Lichttechnik und Stromversorgung bereit stellen muss, fallen durch die Verlängerung Mehrkosten an, welche die Verwaltung auf ungefähr 3000 bis 4000 Euro schätzt, sodass insgesamt mit rund 10000 Euro zu rechnen ist. Im Vorjahr betrugen die Ausgaben fürs Brunnenfest rund 8000 Euro, die Einnahmen für die Gemeinde gut 2300 Euro.

Barbara Schmelcher (CSU) erkundigte sich, was das Ziel der Ausweitung sei. „Wer profitiert davon?“, fragte sie. Die spontane Antwort kam unisono von Peter Wittka und Ronald Kraus (beide SPD): „Kissing! Kissing profitiert davon.“ Kraus führte weiter aus, dass es sich einfach anbiete, bei einem solchen Veranstaltungsjubiläum das Fest etwas größer und bunter zu gestalten. Denkbar wäre zu dem Anlass auch ein Feuerwerk gewesen. „Aber da finde ich es besser, das Geld zu nehmen, um jungen Musikern eine Plattform zu bieten“, meinte er.

Wittka war von der Idee eines verlängerten Brunnenfests so angetan, dass er gleich sondierte, ob man es künftig nicht immer zwei Tage lang machen könnte. Voraussetzung sei natürlich, dass die eingebundenen Vereine das auch stemmen können und wollen. Wie Günter Vogt (SPD) erläuterte, stammt die Initiative dafür von den Mitwirkenden selbst. Ludwig Asam (Grüne) sagte, dass er den Wunsch nach der Festverlängerung von den Jugendlichen immer wieder hört, mit denen er durch den paritätischen Ausschuss fürs Jugendzentrum zu tun hat.

Am Ende der Debatte stand ein klares 9:0 dafür, dass Zweite Bürgermeisterin Silvia Rinderhagen mit den Planungen für ein zweitägiges Brunnenfest weitermacht.

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