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Landesausstellung in Friedberg: Schöner parken?

Landesausstellung in Friedberg: Schöner parken?
Kommentar Von Ute Krogull
03.02.2020

Plus  Die Kosten, die so manchen erschreckt zusammenzucken lassen, gewinnen so an Legitimation. Ob sie deshalb wirklich toll sind, darüber lässt sich streiten. Dafür sind die Parkplätze auf den Achwiesen ein gutes Beispiel.

Der gut gemeinte Titel „Parken im Grünen“, der klingt wie aus einem Werbeprospekt, ist eine Steilvorlage für spöttische Bemerkungen – die Blechlawine auf dem Marienplatz wird er kaum verringern. Dass Friedberger, die sogar zu bequem sind, ihr Auto in eine Tiefgarage zu fahren, außer bei Großveranstaltungen den steilen und im unteren Bereich gefährlich schlecht ausgeleuchteten Weg den Berg hinauf nehmen werden, ist unwahrscheinlich. Freuen werden sich Berufspendler, die hier eine halbwegs innenstadtnahe kostenlose Abstellmöglichkeit bekommen.

Trotzdem wäre es auch ungerecht, das Projekt vollends zu verdammen. An der Afrastraße ist die Situation abenteuerlich und ein ordentlicher Radweg dringend nötig . Wegfallende Parkplätze muss man ersetzen, damit die Anwohner nicht Sturm laufen. Es ist einer der letztlich nicht lösbaren Konflikte in Zeiten des Wandels in der Mobilität.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Landesausstellung: Wird alles rechtzeitig fertig?

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