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Mering geht mit seinen Gebäuden schlecht um

Mering geht mit seinen Gebäuden schlecht um
Kommentar Von Gönül Frey
25.01.2020

Ist es Unachtsamkeit oder gar Absicht? Schlechte Pflege führt in Mering zu sehr teuren Sanierungen oder vermeidbaren Abrissen.

Das „alte Kloster“ in Mering ist von außen ziemlich herunter- gekommen. Dass die klamme Kommune sich das Geld für dringend nötige Pflegemaßnahmen spart, kann sich als teures Versäumnis erweisen. Denn abbröckelnder Putz und Pflanzenschösslinge direkt an den Wänden schädigen auf Dauer die Bausubstanz. Wird das nicht rechtzeitig behoben, kommt eine Sanierung am Ende deutlich teurer. Es ist eine Geschichte, die sich in Mering leider wiederholt.

Mering lässt Gebäude so sehr verkommen, dass die Sanierung extrem teuer wird

So kritisierte etwa Christian Gumpp, der neue Eigentümer, den Zustand des lange Jahre von der Gemeinde gepachteten Bürgerzentrums Schlossmühle. Bei der Sportgaststätte entschied sich die Kommune schon vor Jahren angesichts des Aufwands einer Sanierung, den Bau lieber abzureißen. Dieser Umgang mit den eigenen Immobilien zeugt mindestens von mangelndem Verantwortungsbewusstsein – möglicherweise jedoch auch von einem gewissen Kalkül.

Denn Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler hat in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er für das „alte Kloster“ eigentlich keine Verwendung hat. Und ein maroder Schandfleck findet in der Bevölkerung weniger Unterstützung als ein schmucker Altbau. Bei der Sportgaststätte hat diese Vorgehensweise schon einmal funktioniert.

Mering geht mit seinen Gebäuden schlecht um

Lesen Sie dazu auch den Text zur Debatte um das "alte Kloster" in Mering:

„Altes Kloster“ in Mering besser pflegen

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