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Steindorf

08.06.2019

Nur noch eine Gemeindefeuerwehr für Steindorf

Statt vier kleiner Ortsteil-Feuerwehren soll es in Steindorf nur noch eine Gemeindefeuerwehr geben.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Dafür will die Kommune nun auch neu bauen. Kommandant und zwei Stellvertreter werden bald gewählt.

Die Feuerwehren der Gemeinde werden künftig als eine gemeinsame Feuerwehr betrieben. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Bisher hatte jeder Ortsteil seine eigene Feuerwehr. Die Feuerwehr Eresried ist ebenfalls Teil der neuen Gemeindefeuerwehr und wird als eigene Löschgruppe geführt.

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Die Gemeinde Steindorf hatte mit Hilfe eines Fachbüros, der örtlichen Feuerwehren und der Kreisfeuerwehrführung einen Feuerwehrbedarfsplan erstellt. Daraus ergab sich, dass die Gemeinde die Anforderungen des Brandschutzes mit der jetzigen Struktur der Feuerwehren nicht erfüllen kann. Der Gemeinderat hatte diesem Bedarfsplan bereits vor zwei Jahren zugestimmt.

Neue Steindorfer Feuerwehr bekommt ein gemeinsames Feuerwehrhaus

Nun soll für die Wehren Hausen, Hofhegnenberg und Steindorf ein gemeinsames Feuerwehrhaus neu gebaut werden. Der Standort Eresried bleibt. Gemäß dem Bayerischen Feuerwehrgesetz werden demnächst der Kommandant und zwei Stellvertreter gewählt werden. Nach dieser Wahl wird der Zusammenschluss wirksam. Gleich danach soll mit der Suche nach möglichen Standorten für einen Feuerwehrhaus-Neubau begonnen werden und die Ausschreibung für die Beschaffung eines LF 10 auf den Weg gebracht werden.

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Bei den heute bestehenden Feuerwehrvereinen ändert sich nichts. Die Pläne wurden mit den Kommandanten und Mitgliedern in eigenen Versammlungen besprochen und 87,5 Prozent Zustimmung erzielt. Die Feuerwehren von Hausen und Steindorf stimmten zu 100 Prozent zu.

Weiter befasste sich der Gemeinderat mit folgenden Vorhaben:

  • Wohnbau Nicht zustimmen wollten die Räte einer Bauvoranfrage für den Ortsteil Hausen. Das Grundstück an der Dorfstraße soll mit zwei Doppelhäusern und einem Einfamilienhaus mit Garagen und Stellplätzen bebaut werden.In einem ersten Entwurf ist das Einfamilienhaus mit 12 mal 6,66 Meter Grundfläche, zwei Vollgeschossen plus Dachgeschoss mit einer Wandhöhe von 5,50 Meter und einer Firsthöhe von 7,42 Meter geplant. Die Doppelhäuser sollen in allen Maßen etwas größer werden. Einen Bebauungsplan für das Grundstück gibt es nicht. Probleme sahen die Räte bei der Entwässerung und bei der Dichte der Bebauung. Mit maximal drei Einzelhäusern könnten sie sich anfreunden. Das erst kürzlich mit viel Geld erstellte Gemeindeentwicklungskonzept fordert, „den dörflichen Charakter zu erhalten“. Gegen eine Stimme wurde die Bauvoranfrage abgelehnt.
  • Neubaugebiet Steindorf Nord Einstimmig beschlossen wurde der Bebauungsplan Steindorf Nord. Direkt im Anschluss an die bestehende Bebauung soll ein kleines Wohngebiet mit zehn Parzellen entstehen.
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