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Kissing

10.08.2020

Ran an die Kugeln: In Kissing wird jetzt Boule gespielt

Kissing hat nun eine Boule-Bahn. Mitarbeiter des Bauhofs haben sie an der Siebenbürgenstraße errichtet. Bei der Einweihung: (von links) Reiner Waldmann, Heidi Otto, Petra Pfeiffer, Alfred Schatz und Reinhard Gürtner.
Bild: Philipp Schröders

Plus Auf einem Platz südlich der Siebenbürgenstraße in Kissing liegt das neue Spielfeld. Wie die Idee entstanden ist.

Manchmal sind spontane Ideen die besten: Eigentlich besuchten Bürgermeister Reinhard Gürtner und Bauamtsleiter Alfred Schatz wegen einer anderen Sache den Skaterplatz in Kissing. Vor Ort kam dann aber die Idee auf, in der Gemeinde eine Boule-Bahn einzurichten.

Allerdings sprach sich der Bauamtsleiter gegen den Standort in der Nähe der Paartalhalle aus. Er wollte der Gemeinde die Möglichkeit erhalten, den Skaterplatz in Zukunft noch zu erweitern. Also suchte der Bürgermeister nach einem anderen Standort. Sein Blick fiel auf einen alten Spielplatz am südlichen Ende der Siebenbürgenstraße.

Eine Einrichtung für alle Generationen in Kissing

Dort ist die neue Bahn nun eröffnet worden. „Wir haben hundert Meter weiter in östlicher und westlicher Richtung die nächsten Spielplätze. Darum wird dieser schon länger nicht mehr gebraucht“, sagte Gürtner. Zuletzt befand sich hier nur noch eine Sandkuhle. Laut Anwohnern wird lediglich der kleine angrenzende Hügel im Winter von kleinen Kindern als Rodelbahn genutzt. Gürtner sagte, dass es ihm wichtig gewesen sei, auf dem Gelände etwas für alle Generationen zu schaffen.

Ein Schild erklärt die Spielregeln

Also legte der Bauhof los und richtete die Boule-Bahn neben dem Hügel ein. Eine Woche brauchten die Arbeiter. Die Bahn ist drei Meter breit und 13 Meter lang. Als Untergrund dient Frostschutzkies, und darüber ist ein Belag mit Brechsand und Kies aufgebracht. „Das ganze ist mit wenig Material- und Kostenaufwand verwirklicht worden“, sagte Gürtner. Zudem pflanzten die Arbeiter drei neue Obstbäume ein. Zwei Bänke stehen bereits auf dem Areal. Adolf Gaugg vom Trachtenverein D’Burgstaller habe zudem in Aussicht gestellt, eine weitere Sitzmöglichkeit bereitzustellen.

Ein großes Schild, auf dem die Boule-Regeln erklärt werden, hat der Bauhof auch aufgestellt. Im Gemeinderat war bereits von einer Boccia-Bahn die Rede. Reiner Waldmann vom Bauamt erklärte vor Ort den Unterschied. Demnach wird Boccia in der Halle mit Kunststoffkugeln gespielt. Boule sei die Variante, die draußen mit Metallkugeln ausgeführt werde. „Die Regeln sind aber sehr ähnlich“, sagte Waldmann.

Nach der offiziellen Einweihung warfen dann der Bürgermeister und mehrere Anwohner die ersten Kugeln auf die Bahn, mit dem Ziel, sie möglichst nah an die Zielkugel zu setzen.

Lesen Sie dazu auch: Meringer können nun eine ruhige Kugel schieben

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