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So stagniert Friedbergs Entwicklung

Kommentar Von Ute Krogull
28.01.2019

Die Situation an dem umstrittenen Baugrund in Friedberg ist schwierig. Doch es ist auch Schuld des Stadtrates, dass die Entwicklung hier und andernorts stagniert.

Der Stadtrat wird es bei dem Streit um das Baugrundstück an der B300 keinem recht machen können – weder Anwohnern noch Bauherren noch Menschen, die zurzeit verzweifelt eine Wohnung suchen. Dass sie aber letztlich alle derart verärgert, dass ein Bauherr vor Gericht zieht und auch Anwohner schon Anwälte genommen haben, hat sich die Stadt ein Stück weit selber zuzuschreiben.

Der Bauherr ist wütend, dass ihm erst das eine versprochen und dann doch anderes gefordert wurde. Die Anwohner fühlen sich nicht ernst genommen, weil ihnen auf ihr Schreiben hin nie geantwortet worden sei. Und das ganze Projekt kommt nicht voran, während Wohnungen Mangelware sind.

Was das Ganze noch unerträglicher macht: Das Hüh und Hott im Stadtrat ist kein Einzelfall. Mal diskutiert er ein Jahr lang über eine Treppe, lässt den Planer immer neue Entwürfe vorlegen – und lehnt sie dann ganz ab. Ein anderes Mal schien die endlose Diskussion über den Bauhof auf der Zielgeraden - wurde aber wieder auf Null gesetzt. So stagniert die Entwicklung in Friedberg. Es bleiben ausufernde Debatten, die sich im Kreis drehen. Wer mit Zuhörern in Sitzungen spricht, bekommt von Bürgern immer wieder das selbe zu hören: Der Stadtrat gibt kein gutes Bild ab.

Lesen Sie dazu die Artikel zu den Fällen: Streit um Neubauten an der B 300 eskaliert sowie

Treppe am Bahnhof: Dann lieber gar nicht

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