1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Weg ist frei für Kleiderladen und Tafel

Bauausschuss in Mering

07.12.2016

Weg ist frei für Kleiderladen und Tafel

Copy%20of%20Mering_Kleiderladen.tif
2 Bilder
Ingrid Englste und ihre ehrenamtlichen Helfer hoffen, dass schon bald der Kleiderladen und die Tafel in die neuen Räume umziehen können.

Noch muss geklärt werden, wer welche Kosten übernimmt. Bürgermeister Kandler stellt Tekturantrag für Flüchtlingsunterkunft in der Hartwaldstraße richtig.

 In den Umzug von Kleiderladen und Tafel kommt Bewegung. Am Montagabend beschloss der Meringer Bauausschuss die Nutzungsänderung für das Gebäude in der Zettlerstraße. Marktbaumeister Armin Lichtenstern legte den Räten die neuen Pläne vor.

Worüber er jedoch nicht informieren konnte, waren die Kosten, die womöglich auf die Kommune zukommen. „Von welchem Rahmen sprechen wir denn da?“, fragte Karl-Heinz Brunner (CSU). Es müsse noch vertraglich geregelt werden, wer welche Baumaßnahme tätige, dann könne er eine detaillierte Kostenaufstellung vorlegen, so Lichtenstern weiter. Alle brandschutzrechtlichen Auflagen werden nun erfüllt, und somit könne nun der Bauantrag gestellt werden. „Von welchem Zeitraum reden wir denn eigentlich, bis es hier endlich losgeht?“, fragte Vitus Lichtenstern (CSU) an. Nach der Einschätzung des Marktbaumeisters sei das Genehmigungsverfahren wohl nicht mehr in diesem Jahr abzuschließen. „Wir hoffen aber schon, dass es Anfang 2017 losgeht“, so Armin Lichtenstern.

Klärungsbedarf gab es in der Bauausschusssitzung auch bezüglich der bereits bestehenden Flüchtlingsunterkünfte in der Hartwaldstraße. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, der aufgrund einer Terminüberschneidung nicht die Sitzung leiten konnte, wandte sich in einem Schreiben an die Gemeinderäte. Er betonte, dass vonseiten des Bauherrn keine böse Absicht bestanden habe, die Unterkünfte nun in Ziegelbauweise statt, wie in die Bauantragsunterlagen vorgelegt, in Holzständerbauweise zu errichten. „Der Architekt Christian Fuß und der Bauherr legen Wert darauf, dass die Bauantragsunterlagen, so, wie im Gremium ursprünglich vorgestellt, beim Landratsamt Aichach-Friedberg eingereicht und auch genehmigt wurden“, heißt es in dem Schreiben des Bürgermeisters wörtlich. Es gab bereits Verhandlungen mit einer Baufirma, diese Pläne umzusetzen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Kurz bevor die Firma das Angebot abgab, schaltete sich die Regierung von Schwaben ein. „Aufgrund der Vorkommnisse, vor allem in Ostdeutschland, wonach mehrere Flüchtlingsheime mit Brandanschlägen überzogen wurden, forderte die Regierung ein neues Brandschutzkonzept und bestand auf Ausführung in Ziegelbauweise“, so Kandler weiter.

Schon im Vorfeld machte das Landratsamt deutlich, dass es die Tekturen bezüglich Bauweise und Pultdachgestaltung auf jeden Fall genehmigen werde. „Eine Unterrichtung des Marktes Mering unterblieb seitens des Bauherrn und auch der Genehmigungsbehörde“, betont Kandler in seinem Schreiben. Er informierte weiter, dass durch die Veränderungen weder die Außenmaße noch die Höhenlage der Gebäude von den ursprünglichen Plänen abweichen. Durch das Pultdach wurde die Gesamthöhe sogar niedriger als ursprünglich vorgesehen.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
spielplatz1.jpg
Familie in Friedberg

Ein neuer Spielplatz im Friedberger Schlosspark

ad__starterpaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live,aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Zum Web & Mobil Starterpaket