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Ringen

06.11.2018

Youngster tricksen den Gegner aus

Niklas Guha (rotes Trikot) machte mit seinem überlegenen Punktsieg den Meringer Triumph gegen Geiselhöring perfekt.
Bild: Matthias Biallowons

Mering setzt sich gegen Geiselhöring dank viel Geschick in der Aufstellung durch. Mit dem 20:13 festigt der TSC Platz drei. Schüler deklassieren Aichach.

Nach dem Wiegen vor dem wichtigen Kampf gegen den TV Geiselhöring war den Verantwortlichen des TSC Mering klar: „Unsere jungen Athleten werden die Entscheidung bringen“, so TSC-Vize-Vorsitzender Korbinian Krupna. Fans und Team wurden nicht enttäuscht, die jungen Meringer erfüllten ihren Job mit Bravour.

Zuvor hatte der TSC bereits alles auf eine Karte gesetzt und diverse Umstellungen bei der Aufstellung vorgenommen. Der Poker ging auf, Mering überrumpelte die Gäste aus Niederbayern und konnten so einen wichtigen 20:13-Sieg im Kampf um den dritten Tabellenplatz erringen.

Wochenlange Vorbereitung

„Wir haben uns wochenlang speziell auf dieses Duell vorbereitet. Heute wurden wir dafür belohnt“, freute sich Krupna. Im Fliegengewicht gab Simon Sausenthaler aus der TSC-Jugend sein Debüt in dieser Saison, deklassierte mit schnellen Schulterwürfen Jakob Rudi mit 17:2 und legte damit den Grundstein für den Meringer Erfolg (Stand 4:0 für den TSC). Eine Klasse höher bis 130 Kilo und dazu noch in der ungewohnten freien Stilart tauchte plötzlich Zsolt Dajka auf hielt Ulrich Blümel klar nieder (Stand 7:0). Bis 61 Kilo rückte Kilian Krupna auf. Im freien Stil dominierte er Albert Khouchaba nach Belieben. Mit schnellen Beinangriffen und Durchdrehern im Boden ging er als überlegener Punktesieger von der Matte (Stand 11:0). Einen ganz wichtigen Kampf bestritt Korbinian Krupna bis 98 Kilo griechisch-römisch: Gegen Bernhard Fisch sollte der Meringer vor allem Punkte verhindern. Trotz teilweise auch geahndeter unfairer Ringweise des Gastes blieb Krupna standhaft und gab nur einen Mannschaftspunkt ab (Stand 11:1). Beim Aufeinandertreffen der besten Ringer bis 66 Kilo im griechisch-römischen Stil zwischen Dominik Ringenberger und Poutakidis Kyrillos war im ersten Durchgang ein wahrer Klassenunterschied zu sehen. Der TSC-Polizist verwies den Gast zu Beginn mit einer Durchdreherserie klar in seine Schranken. In der zweiten Runde zollten Gewichtmachen und Krankheit ihren Tribut, dennoch brachte der Meringer den umjubelten 13:8-Sieg über die Zeit (Stand 13:1).

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Klare Angelegenheit

Eine klare Angelegenheit dagegen war der Einsatz von Gabor Hatos bis 86 Kilo im freien Stil. Nach nur zwei Minuten war Lukas Würstel mit 16:0 abgefertigt. Der komfortable Vorsprung von 17:2 Punkten sollte sich noch als nötig herausstellen, kamen die besten Athleten der Gäste noch. So zum Beispiel Alexandros Pilavidis bis 71 Kilo Freistil, dem Moritz Zeitler nichts entgegensetzen konnte und so technisch überlegen verlor (Stand 17:6). Endlich mal ohne Druck konnte „Ligaschreck“ Niklas Guha aufringen. Gegen den körperlich starken Andreas Kolbeck kämpfte er bis 80 Kilo griechisch-römisch sehr souverän und sicherte seinem Team mit dem 11:2-Triumph beim Stand von 20:6 den Gesamtsieg. Denn trotz der beiden klaren Schulterniederlagen von Benedikt Rieger und Nico Winter in beiden Stilarten bis 75 Kilo, konnte der TV Geiselhöring nur noch auf 13:20 verkürzen.

Einen fast schon historischen Sieg feierte der TSC-Nachwuchs im Derby gegen den TSV Aichach. Beim 64:0 konnten die Gäste keinen Kampf gewinnen, zudem waren sie in drei Klasse unbesetzt. Auch trotz der zu geringen Anzahl an Ringern, hätte Mering somit klar gewonnen. Der TSC festigt mit dem Sieg den zweiten Platz in der Bezirksliga Schwaben.

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