Newsticker

Die Linke sagt ihren Parteitag wegen Corona ab

Turnen

19.03.2015

Eine Erfolgsstory geht weiter

Vier Podestplätze erturnte sich Laura Hitzler bei den bayerischen Jugendmeisterschaften in Tittmoning.
Bild: Miller

Laura Hitzler qualifiziert sich zum vierten Mal in Folge für die deutschen Meisterschaften. Bei den „Bayerischen“ holt sie vier Podestplätze und ist trotzdem etwas traurig

Laura Hitzler hat es geschafft und bei den bayerischen Meisterschaften ihr persönliches Ziel souverän erreicht. Die Turnerin des TSV Friedberg qualifizierte sich zum vierten Mal in Folge für die deutschen Jugendmeisterschaften, die heuer am 28./29. März in Heidelberg stattfinden.

Die Friedberger Turnerin glänzte bei den bayerischen Jugendmeistershaften mit zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen – und war doch in einer Hinsicht ein kleines bisschen enttäuscht.

Laura Hitzler eröffnete ihren Wettkampf mit dem Sprung und sie kam sehr gut in den Wettbewerb. Sie erhielt hier die zweithöchste Wertung und verbuchte mit Silber die erste Medaille des Tages. An ihrem schwächeren Gerät, dem Stufenbarren, kam sie sehr gut durch und wurde mit einer für ihre Verhältnisse sehr guten Endnote angerechnet.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nun standen die beiden starken Geräte – Schwebebalken und Boden – an. Am Balken musste sie jedoch das Gerät verlassen, wurde aber trotz allem wieder mit der Silbermedaille belohnt. Am Boden turnte Laura erstmals ihre neue Übung fehlerfrei durch und machte damit die Nominierung zur „Deutschen“ perfekt.

Für einen etwas faden Beigeschmack sorgte dabei eine Kampfrichterentscheidung, die nicht ganz nachvollziehbar war. Die Friedbergerin hatte den mit Abstand höchsten Ausgangswert und erhielt dennoch „nur“ die Bronzemedaille an diesem Gerät. Im Gesamtklassement des Mehrkampfs an den vier Geräten eroberte Laura Hitzler den dritten Platz, den sie im Hinblick auf die Bewertung am Boden mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis nahm.

Trainer Bernd Lill meinte zur Leistung seines Schützlings: „Erst einmal bin ich sehr froh, dass Laura die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft geschafft hat – zum vierten Mal in Folge. Das ist nicht einfach, zumal jährlich die Norm um je zwei Punkte ansteigt. Was mich ärgert, sind die teilweise nicht nachvollziehbaren Kampfrichterentscheidungen und dass unser Einspruch abgeschmettert wurde.“

Nationale Titelkämpfe in zwei Wochen

In zwei Wochen werden die Karten bei den „Deutschen“ jedoch wieder neu gemischt. „Mit jeweils zweimal Bronze und Silber bin ich zufrieden. Jetzt heißt es, die volle Konzentration und den Fokus auf den Wettkampf in Heidelberg zu richten. Das große Ziel wäre ein Finalplatz unter den besten acht – damit würde sich Laura einen Traum erfüllen“, so der Trainer.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren