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Trampolinturnen

02.11.2019

Friedberg holt Silber und Bronze

Die Trampoliner des TSV Friedberg, hinten von links: Anja Neukäufer, Trainer Christian Groß, Emelie Zörner, Julina Kimmel, Tatjana Hesse, Corinna Hoppe, Johannes Lüttig, Marc Kimmel, Lea Metzger. Vorne von links: Annika Arzberger, Emily Ullmann, Katharine Einertshofer und Alexandru David.
Foto: Werner Miller

Beim Niederbayernpokal in Bad Abbach ist diesmal Corinna Hoppe die beste Turnerin des TSV. Eine Goldhoffnung verletzt sich schon beim Einturnen.

Abbach Fünf Pokale, davon zwei goldene, hatten die Friedberger Trampolinturner 2018 aus Bad Abbach mit nach Hause gebracht. Beim diesjährigen Niederbayernpokal waren es lediglich deren drei – ein silberner und zwei bronzene.

Der 13. Niederbayernpokal stand von Beginn an unter keinem guten Stern für den TSV. Goldhoffnung Phoenix Baumgardt, die sich zuletzt in stark ansteigender Form zeigte, zog sich beim Einturnen eine Knöchelverletzung zu und musste passen. Zudem fehlten dem TSV 1862 Laura Hillenbrand, die an einer verletzten Schulter laboriert, die ebenfalls noch verletzte Diana Raffler sowie Topturnerin Melina Müller, die aus privaten Gründen auf den Wettkampf verzichten musste.

Auftritt nach langer Verletzungspause

So blieb den Friedbergern als einzige Bank bei den Turnerinnen die Vorjahressiegerin Corinna Hoppe (Jahrgang 1997), die nach einem Jahr Verletzungspause nun wieder in die Vollen gehen konnte. Sie holte sich Silber. Gegen die starke Steffi Omlor von den Munich Airriders fehlten ihr im Finale dann doch zwei ganze Punkte. Trotzdem war „Cocos“ Comeback atemberaubend. Tatjana Hesse (2001), die im Vorjahr verletzt zuschauen musste, ging als Führende nach Pflicht und Kür ins Finale. Dort aber sprangen eine Nürnbergerin und eine Münchnerin besser, sodass der Friedbergerin der bronzene Pokal blieb, über den sie sich aber dennoch freute. Annika Arzberger (2002) erreichte ebenfalls das Finale und wurde Fünfte, Katharina Einertshofer (2003) belegte den 15. Platz.

Dritter Friedberger Pokalgewinner war Johannes Lüttig (2003), der mit sehr mit ansprechenden Übungen aufwartete.

Auch wenn es für Emily Ullmann (2007) noch keinen Pokal gab, so war ihr erster Auftritt beim Niederbayernpokal stark und elegant – und es sprang ein sehr guter vierter Platz im Finale heraus. Julina Kimmel (2006) verbesserte sich von Rang 16 im Vorjahr auf einen bemerkenswerten fünften Platz.

Ein neues Erlebnis für den Nachwuchs

Die Friedberger Nachwuchsturnerinnen war dieser Wettkampf ein ganz neues Erlebnis. Mit Platz zwölf für Emelie Zörner ( 2007) , Platz 21 für Anja Neukäufer (2008) und Platz 27 für Lea Metzger (2008) waren die Ergebnisse zufriedenstellend. Trainer Marc Kimmel, immer noch aktiv, wurde wie 2018 Fünfter. Auch Youngster Alexandru David (2009) schnupperte erstmals Pokalluft und landete auf Patz acht.

Unter den gegebenen Umständen war der Niederbayernpokal für die Friedberger also nicht ganz so erfolgreich wie im Vorjahr. Aber dennoch war es ein guter Testlauf für die schwäbischen Meisterschaften, die am 23. November in Immenstadt über die Bühne gehen. Dort wollen die Friedberger um ihren Cheftrainer Christian Groß dann wieder öfter ganz oben auf dem Treppchen stehen.

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