1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. Lokalsport
  4. Friedbergerin unterstützt Spitzenmannschaft

Triathlon

04.09.2019

Friedbergerin unterstützt Spitzenmannschaft

Die Friedbergerin Nadine Bender (links) war mit dem Vollast-Tri-Team Schongau – (von links) Kornelia Saal, Nina Koller, Katharina Breunig – beim Saisonfinale in der zweiten Bundesliga erfolgreich.
Bild: Josef Zeller

Nadine Bender beendet die erste Saison mit dem Volllast-Tri-Team Schongau in der zweiten Bundesliga auf dem dritten Rang. Wie das Finale in Baunatal abläuft.

In der zweiten Triathlon Bundesliga Süd stand in Baunatal das Saison-Finale an. Dabei war auch einer Friedbergerin am Start. Nach einem starken Wettkampf in der Woche zuvor in Viernheim ging die erste Damen-Mannschaft des Volllast-Tri-Team Schongau beim letzten Wettkampf der Saison als Tabellenerste ins Rennen. An sich schon eine Sensation, war das Team doch erst in dieser Saison aufgestiegen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Die Friedbergerin Nadine Bender sprang für ihre Schongauer Mannschaft ein, da mit Lena Gottwald das Zugpferd des Teams am Wochenende bei den Weltmeisterschaften auf der Kurzdistanz in Lausanne an den Start ging. „Eigentlich habe ich nach dem Allgäu Triathlon schon meine Sommerpause genommen und wollte nun Vollgas in die neue Schwimm-Saison starten“, sagt Bender. Aber natürlich gehe die Mannschaft vor und so startete die Friedbergerin hoch motiviert aus der Sommerpause direkt beim Saison-Finale in der zweiten Bundesliga. Schon zuvor war klar, dass es ohne Gottwald schwierig werden würde, die Tabellenspitze zu verteidigen.

Der Wettkampf fand in einem unüblichen Modus statt, so wurde im Becken geschwommen und nach einer Pause dann im Jagdmodus auf die Rad- und Laufstrecke gestartet.

Friedbergerin unterstützt Spitzenmannschaft

Beim Schwimmen sorgte Bender mit ihren Teamkameradinnen Kornelia Saal, Nina Koller und Katharina Breunig für eine kleine Sensation; in nur 9:33 Minuten zeigten sie auf den 750 Metern eine Spitzenleistung und arbeiteten sich fast eine Minute Vorsprung auf die nächste Mannschaft heraus.

Bis zum Radstart am Nachmittag zog dann ein Sturm auf und die Zweitliga-Debütantinnen kämpften gegen sehr starken Gegen- und Seitenwind über die 21 Kilometer. Dort musste Bender gleich am Anfang eine Lücke reißen lassen und konnte so nicht vom Windschatten ihrer Mannschaftskolleginnen profitieren. „Leider ist meine Kurven- und Wendentechnik einfach noch zu schlecht und die Geschwindigkeit zu hoch, als dass ich nach jeder Kurve wieder zu dem Windschatten-Zug der Mädels aufschließen kann,“ erklärte sie. Trotzdem verlor sie auf der Radstrecke nur 1,5 Minuten auf die Mannschaft, die sich im belgischen Kreisel die Arbeit im Wind aufteilen konnte. Es sei gut, zu wissen, wo das Potential für die nächste Saison liege, so sei ihre eigentliche Radleistung schon stark, aber leider gehörten auch Kurven zu einem Rennen, resümierte Bender verschmitzt.

Beim folgenden Fünf-Kilometer-Lauf zeigte die Friedbergerin zum endgültigen Abschluss der Triathlon-Saison in 21:50 Minuten eine neue Bestleistung. Sie kam jedoch nicht mehr an ihre Mannschaft heran, die auch hier mit Ziehen und Schieben die langsamste Läuferin des Teams zur Höchstleistung antrieb. So ist die Besonderheit im Team-Wettkampf, dass innerhalb der Mannschaft jegliche Hilfestellungen erlaubt sind und am Ende die Zeit der drei Starterin im Ziel zählt. Somit landeten die Schongauerinnen im Tages-Ranking auf dem vierten Platz und konnten damit in ihrer ersten Saison in der zweiten Bundesliga den dritten Rang auf dem Podest in der Gesamtwertung erfolgreich hinter den Damen vom Team Bad Orb und den Routiniers des SV Würzburg 05 verteidigen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren