Stockschießen

01.07.2017

Furioser Endspurt

Möglichst nah an die Daube muss beim Stockschießen gezielt werden.
Bild: Kleist

Merings Junioren schlagen sich bei der bayerischen Meisterschaft wacker

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hatten sich die Junioren des SV Mering für die bayerische Meisterschaft im Stockschießen qualifiziert. Dementsprechend nervös waren die Meringer Youngster dann auch.

Das von ober- und niederbayerischen Mannschaften dominierte Turnier wurde in zwei Gruppen mit jeweils elf Mannschaften ausgetragen. Es begann für das Meringer Team dann auch gleich mit drei Niederlagen gegen die SG Steinburg/Bogen (13:15), die SG Ittling/Windberg (3:26) und den EC Hauzenberg mit 15:19. In der darauffolgenden Pause mussten vor allem die beiden Jüngsten – elf und 16 Jahre alt – aufgebaut werden. Das zeigte Wirkung, doch der erste Sieg ließ immer noch auf sich warten. Gegen SSV Zimmern (8:15), die SG Feldkirchen/Aufhamm II (13:17) und den EC Pilsding (5:18) wurden wieder drei Partien verloren.

Doch dann kam die Wende. Taktisch unterstützt durch die Brüder Michael und Markus Wagner, zwei erfahrene Stockschützen vom SC Tegernbach, konnte der erste Sieg eingefahren werden. Der FC Untertraubenbach wurde mit 17:13 knapp, aber verdient besiegt. Dieser Sieg löste die Bremse, mit der das Team bis dahin spielte und es begann der furiose Endspurt, mit dem keiner mehr gerechnet hatte. Die SG Karpfham/Egglfing II wurde das erste Opfer der wie verwandelt spielenden Meringer, die mit 21:10 siegten.

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Jetzt trafen die Jüngeren und die Älteren nach Belieben und ließen auch dem TSV Taufkirchen mit 24:14 keine Chance. Mit 19:13 wurden dann auch noch der SC Reicheneibach I, der am Ende auf Platz drei landete, in einer bis zur letzten Kehre ausgeglichenen Partie bezwungen. Platz neun war der Lohn für die Aufholjagd und berechtigte zum Spiel um den 17. Rang.

Anfangsprobleme waren vergessen

Hier ging es dann gegen Reicheneibach II, der in der Gruppe A Neunter war. Mering siegte deutlich mit 23:6. Jetzt waren die Anfangsprobleme vergessen und alle konnten zufrieden die Heimfahrt antreten. Das Turnier gewann die SG Ittling/Windberg vor dem EC Gerabach und dem SC Reicheneibach I.

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